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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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wie mebrmals erwähnt wird; aber hauptsächlich trieb er, wie sein Dater, Buchhandel,Das srqibt sich aus einem Zllfällig erhaltenen Nachweise. Die in der Ttadt herge-stellten oder von auswärts eingeführten Tücher und Laken wurden in der städtischenBalle ^ain alten Markte) gezeichnet und versteuert; darüber Huden sich in der Gas-rechnung von s 64243 folgende Angaben;

1. Tmpfang in der Ralle von den innländischen Tüchern -

von Akichael IDintgens Z Dal, 7 Ttüb. 2 Pfg.

Ferber 22 2

Rendrich Mintgens I«)

Rendricl? Reiler 4 7 2

Peter op den Roff )0 26 l ,,

Fm ganzen sind es Rändler, die 46 Dal. s2 Ttüb, 2 Pfg. zahlen,

2, Don Wüllen Laken und andern einkoimnenden Maaren, so den 6t) Pfg. geben.-

Michel Mintgens l4 Dal. 28 Ttüb.pfg.

Peter op den Roff l7 5Rendrich IDintgens 2fl 2 ,

Rendrich Reller 2 2fletc. zusanunen 84 Dal. 2s) Ttüb. 2 Pfg.

Ts ergibt sich hieraus, daß das Geschäft des Michael von dein seines Brudersweit überflügelt wurde ser konnte sich ihm wegen seiner öffentlichen Tätigkeit nichtgenügend widmeil), daß es aber zu den größeren gehörte.

Daß er an der Tuchbereitung und dein Tuchhandel sehr beteiligt war, ersiehtman auch aus einer andern Nachricht- Um eine Aunftrolle für die Tuchwirkerherzustellen, wurden 2 aus dem Rat, 2 Raufleute,2 Lakenbereider", 2 Tuchschererund die veiden Färber erwählt. Die beiden Rauflsute waren Michael Mintgens undRaus de Divere.

Noch ehe sein Dater gestorben war, und ehe er der Dertretung der Gemeindeangehörte, wurde er im Mai 162s> bestimmt, den dem Tchwanenviertel zugewiesenenToldatsn die (Quartiere anzugeben; in demselben s)ahre wurde er am Tage desheiligen Laurentius, dein gewöhnlichen Wahltage Pk). August), zum ersten Allalezum Techzehner gewählt, im folgenden Jahre desgleichen, l63l. endlich zum Rent-meister; als solcher war er Mitglied des Rats, und seitdem wurden ihm unaufhörlichöffentliche Geschäfte übertragen i das unangenehme Geschäft der Derteilung der Tin-quartierung, die Tinteilung der Bürger in Rotten, die Beaufsichtigung der Mache fielihm oft zu. Manches Jahr wurde er mit einem ans den Techzehnern zum Markt-meister bestimmt; als solcher hatte er für Mein, Bier, Brot, Fisch, Fleisch, Butter,Räse, Talz, Tchmalz und alle andern Marktwaren mit Berücksichtigung der Unkosten

SN