Mien) beschwereil. Ob die Beschwerdeschrist eingelegt ist, wird vielleicht ans denAkten des Ueichskammergerichts zu Bpeier zu ersehen sein; soviel aber ist sicher, das;sie ohne Trsolg geblieben ist, denn das Grundstück „in der drögen Aue" blieb iinbesitz der Familie. Mir fügen noch hiilzli, daß joh. Mintgens ain t.5- jannar k5?9für sich nnd seine „Toständer" seine Trpenszettel vorlegte nnd nach seinein eintragezu entscheiden bat; aber noch am 20, Oktober nm tnxntionEia Expsnsnvnin (Ab-schätzung seiner Auslagen) nach dem vorgelegten Trpenszettel ersuchen mußte. Mannhierüber das Gericht sich erklärt hat, ist nicht ans uns gekommen.
jedenfalls aber erseheil wir, daß er als Oberhaupt der Anverwandten gegeneinen einflußreichen Gegner ohne Anwalt seine Bache vor Gericht zn führen gewußtbat. Noch wichtiger ist für unfern Zweck, daß in einein mit gründlicher Unter-suchung geführten Prozeß in öffentlicher Gerichtssitzung die Bchessen ans Grund vonBrief nnd Biegsln erklären, die Familie fei über hundert jähre im Besitz diesesGrundstücks. Also ileben dem Mintgen to Duissern, dem Pächter des johanniterhoses,hat es auch schon im kä. jahrlmndert einen Mintgenshos, ebenfalls in Duissern gelegen,gegeben und während jener gewöhnlich Tomthnrs oder Toineldnirshos genannt wurde,heißt dieser Mintgenshos. Als Besitzer wird von kZöö bis nm t5fl0 der erwähntejohann Mintgens genannt. Dieser Bos besteht auch heute noch. Mährend derjohanniterhos der zweite ans der rechten Beile ist, ist der Mintgenshos der vorletzteans der linken Beite nnd in der Biedernng gelegen. Ans der Aarte von t755 ister noch von Masser umgeben und so ist es möglich, daß es der Beile 7 erwähnte ist,der vor der Brücke, die wir uns als Zugbrücke zn denkeil haben, eineil oben
mit einem Mohnranm versehenen Torball hatte.
Die 5age dieses Mintgsns Böses ergibt sich ans zwei gleichlautenden, abervoil ganz verschiedenen Gewährsmännern stammenden Bachrichten. Die erste findetsich im Gasthans-Archiv Br. 4 t chns nnd Ränderet dein chospital zn Duisburgzuständig, aufs fleißigst abgemessen, auch mit seineil Boirgenossen (jnrchengenossen)lustig abgerissen anno söck- Und ist diese Abmessung gescheheil bei Zeiten johannTort, zeitlichen pAovisoren des Bospitals psv ^virolcknQr iVIeventovsm (den Bohndes großen Geographen Gerhard Ukerkator). Da heißt es sol. 65 M
Till Btück Landes gelegen achter Mintkens Bos, in twe theil verdeilt, hälttosamen 6iilorgeil '/^ Ante 42 jnß.
Tbenso heißt es in 3t. j.. 559 j.. lliltsriil jähre k5?6 bei der Uerpachtnngder öffentlichen Güter t jtein etil Btück achter Miiltgens 4)os, hält sechs Ukorgeill Bierde! und i/z Unte nild 42 ^nß. Ukerkator nlni hat dazu einen Abriß desGrundstücks nild der Grenznachbarn aus drei Beiteil gegeben; an der 4. Beite be-findet sich der Graben, durch den die Dnisserschen Böse von der Unhran getrennt