Altes Siegel der Stadt Duisburgvon Dr. H. Pauli dem Museum zu Duisburg geschenkt.
oder niederritt, was zu allermeist zur Schädigung des Gegners unternommen wurde,war schwer zu verhindern. Gegen feindlichen Angriff mochten bisweilen die llNauerudes Bonnenklosters Schutz bieten. An dem östlichen Ausgang des Dorfes lagen diedrei letzten Böse der nördlichen Seite in der Niederung; zwei davon waren nochfcoö mit Wasser umgeben und eins nach einer Urkunde von f45y mit einer Zug-brücke verseben und wie eine Burg gesichert.
Im Allgemeinen mutzte die Armut und die Armseligkeit des Besitzers dieBanptsicherheit bieten. Die kleinen einstöckigen Wohnungen waren ans einem Bolz-gerüst hergestellt, dessen Zwischenräume mit Zlechtwerk und Lehnt oder mit Ziegeln
ausgefüllt waren. Gedeckt warensie mit Stroh, doch seit der Wittedes l 6. Jahrhunderts auch ver-einzelt mit Ziegeln, während inder Stadt seit f57Z verbotenwar, Bänser mit Stroh zu decken.Tbenso war es mit dem Schorn-stein.- in der Stadt war er ge-boten, ans dem Lande wurde er
erst allmählich eingeführt; derScheune auf wiutgeushaf. Abgang
durch Tür und Zenster suchen. Die Bauern hatten Bebengebände zu Scheune undBackhans; bei den Räthern befand sich alles unter einem Dache.
Diese Dörfler hatten natürlich keinen sehnlicheren Wunsch, als datz Zriede imLande bleibe, und mehr als fZ0 Jahre hatten sie nach Beendigung der SoesterZehde dieses Glück. Dann folgten von fZ87 an bis f65f mehr als fünfzig
böse Rriegsjahre, in denen das Land entvölkert wurde und die Bauern verwilderten.