^iii Z5rudcr seines Schwiegervaters, der Gogräs von Zonren, hatte eine Mienen zur^ran. !öo haben wir anch dort Mienen (von Mien Mrn) Mieneken nnd Mint-gens; aber eine cherklinft des Geschlechts ans Duisburg ist atlch hier unwahr-scheinlich. 5) Die rheinische und hochdeutsche ^orm Mintgens war zuerst in den Tans-registern von dein Geistlichen angewandt nnd wurde nachher von dein höher strebenden^andrentineifter bevorzugt, weil er sich dadurch von seinen niedriger stehenden ver-wandte» absonderte. Daß er vor der Erhebung in den Adelsstand im Mappen einen(>)nerbalken im Schilde von Z Meintrauben (2 : f) begleitet führte, köiiiite freilich voiiden Duisburgern entlehnt sein, die damals schon seit langer Zeit eine hervorragendeStellung einnahmen und in Münster sicherlich nicht unbekannt waren.
Da unter diesen Umständen der Familienname aus dein Dornamen überallentstehen konnte, hat es keinen Zweck, einem Mrntgen, einem Gesellen von Netz im^'ande von (Jülich gebürtig, der nach der Duisburger Gasthausrechnnng von fösloeine Megzehrnug erhält, nachznsorschen; ebensowenig einem katholischen Geschlechtdieses Namens, das in der holländischen Provinz Limburg wohnt, wenigstens so langenicht irgend welche Anknüpsungspnnkte sonst hervortreten. Mir haben es nur mitden nachweislich aus Duisburg stammenden Mintgens zu tun.
Mappen nach einer alten Zeichnung aus dein fg. Jahrhundert.
') Die iniinstcrsche Familie selbst suchte ihre Herkunft zu verdunkeln. Nach einer im Staatsarchiv zu
Münster vorliegenden unbcglaubigtcn Abschrift der Adclsbestätigung für Gerhard Heinrich von Wintzens vom ;s. (vt't.t?c)S ist sein Urgroßvater ;S22 in der Schlacht gegen Christian von Braunschweig als Nbcrstleutnant gefallen; ebensohätten später sein Großvater nnd Vater die Stellung eines Gbcrstlentnant bekleidet. Ihre Namen werden aber nichtangegeben.