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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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der Ruhpsorte zu Duisburg IDpntgen Grvmbocks. ^) In deinselben 2lktenstück beißtes zum Jahre söcö: IDintgen Grintbeekes, ntodo Derik in gen Boemen luiis, inodoDerich kDintgens.

Gb das bDort mit i oder p oder ie gesehrieben ist, das macht keinen Unter-sch ied; ja, es sind noch viele andere Veränderungen möglich, hochdeutsches ei istbekanntlich plattdeulsch ost langes i z. B. reiten visu, schreiben sodvivsu.Dem entsprechend glaubten viele Geistliche oder Rüster, in den Tausregistern ausdein plattdeutschen 'Dingen, 'Dinges ein hochdeutsches 'Deingen oder 'Deinges machenzu müssen. Daher sindet sich im Tausregister der hiesigen Talvatorkirche von kükounter dem Lebruar als Gevatter Thomas kveintges, unter dem 8. April da-gegen von einer anderen Rand Trintgen, j?eter IDintgens Dochter. Derselbe Schreiberverwandelt auch Ttinchen (Rosesorm von Thristina) in Tteingen. Doit kü2ös65(tkommt jene ^sorm nnt ei nur t640 und vor; von tb5DsöcZ ist he ziemlich

häusig, verschwindet dann aber gänzlich und taucht nur 1708 noch einmal aus.

Die Derkleinerungs- oder Rosesorm von IDin ließ eine doppelte Bildung zweine plattdeutsche, niederdeutsche, westfälische mit k, IDinken, IDieneken, kDinkens,IDienekens, IDintkens und eine hochdeutsche, rheinische mit g (neuhochdeutsch nnt chgeschrieben); diese mit g schien vornehmer zu sein; sie führte aber meist noch dieTinschiebung eines euphonischen t herbei, also IDintgen, IDintgens (wie oben Trintgen);seltener erscheint dies neben der Tndung mit k.

Bei dieser Tntstehung ist eine weite Derbreitung des Bamens begreiflich undvon vorne herein wenig IDahrschsinlichkeit, daß alle IDintgens aus einen Ttammzurückzuführen sind.

Lei Geldern sindet sich ein hos IDvndgens; eine Beziehung der DuisburgerIDintgens zu ihm tritt nirgends hervor.

In der zweiten Bälste des Jahrhunderts tritt der Bame in Atünsterwiederholt aus. k68ö -) wird dort derselbe Tagelöhner einmal Henrich IDintgens^ein andermal Benrich IDienekens genannt. Tin Gerhard Heinrich des Geschlechtsarbeitete sich zu einer höheren Stellung empor. lch80 wird er in den dortigen Rals-protokollenBerr IDienkes" genannt, s686 IDienekens. In den Talisregistern derLambertigemeinde aber tritt er von ichTch an und seine Tchwester Helene und andereDerwandts von ^664 an als IDintges aus. Tr heiratete eine von Büren und wurdean Ttelle seines Schwiegervaters jchemügmeister und später Landrentineister desBistums Akünster und t706 als von IDintgens in den erblichen Adelstand erhoben. I

Staats-Archiv zn Düsseldorf: Glevc-Mark; Douiänen Ur. tld, Rcichshof zn Duisburg betr.') Rechnung der uninsterschen Martini Lcyschaft iin Stadtarchiv zn NAinster.

Uber das Adelsgeschlecht vcrgl. Fahne, westfälische Geschlechter