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1 (1844)
Entstehung
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l?) Wilhelmsbahn, oder Kosel-OderbergerEisenbahn.

Der Zweck dieser Bahn ist die Verbindung der schlcsi-schcn Bahn mit der Wicn-Lcipnikcr, welche letztere bisan die Grenze nach Odcrbcrg geführt wird. Das Anlage-kapital ist 1^/z Millionen Thalcr. Der Staat erbot sich,Zi/z ^ Zinsen zu garantircn, was aber, einiger erschwe-renden Bedingungen halber, von der Gesellschaft, die inRatibor ihren Sitz hat, nicht angenommen wurde.

Die erste Einzahlung von 13 Thlr. pr. Actie vonIVO Thlr. ist bereits ausgeschrieben.

R8) Sächsisch-Bairischc Eisenbahn.

Diese laut Staatsvcrtrag vom I i. Januar 1840 überAltcnburg an die bairischc Grenze zu führende Bahn schließtsich an die bairischc Staatsbahn von Bamberg her an, vonwo aus sie mit Nürnberg und Augsburg einerseits, undmit Würzburg und Frankfurt a/M. andrerseits zusammentrifft.

Das Kapital für den sächsischen, etwa 19 Meilen langenAnthcil ist auf 6 Millionen Thalcr angeschlagen, wovondas Königreich Sachsen und das Hcrzogthum Altenburg1/4 übernehmen. Beide Regierungen gewähren unverzins-lichen Zuschuß, sobald der Reinertrag während der erstensechs Jahre (vom Ansauge dcS Baues an) die 4"/^ nichterreicht, womit die Einzahlungen verzinst werden.

Nach Vollendung der Bahn werden diese Vorschüssekapitalisirt und dem Acticnfond zugeschlagen. Beide Regie-rungen verzichten auf Verzinsung während der Einzahlungen.