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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
Entstehung
Seite
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Tod Sophiens.

Gewalt zu nehmen, aber ein Stoß vor die Brust, den ich ihm gab,streckte ihn nieder. Ich brachte sie nach einer eisernen Pforte, dieich am Ende des Gartens bemerkte. Der gestickteRetter" kam hinter-her und entriß dem Opfer hinter meinem Rucken eines der Ohr-gehänge und entfloh. Die Pforte war verschlossen. Die Mauerschien mir nicht unübersteiglich. Ich bat die arme Frau, sich fest-zuhalten, nachdem ich sie mit gestreckten Armen auf die Mauerkantegelegt hatte, auf die ich selbst erst durch Erklettern eines Baumes ge-langen konnte. Auf die Mauer gekommen, bemerkte ich zu meinemLeidwesen, daß sie an der Straßenseite eine doppelte Höhe hatte.Unten war ein Kürassier der Kaisergarde postiert. Ich bat ihn, mireine Leiter zu verschaffen. Er antwortete:In vois dien, ni^anck,gas so ns suis xas kalt, eomino uno ötzllello." Ich wandte michdann an den Pöbel mit der Bitte, eine auf der Straße stehende Karrean die Mauer mit den Deichseln nach oben zu stellen. Dieses guteVolk erfüllte sofort meine Bitte und half mir, mit der armen Frauauf meinen Schultern die Straße zu erreichen, wo ich in eine Krug-Wirtschaft ging und meine leichte Bürde niederlegte. Das Gesicht, dieArme, die Brust, der Leib hingen in großen Wasserblasen am Körper.Ich schnitt, nachdem ich ihren Körper mit Tinte Übergossen hatte, dieJuwelen aus ihrem Haar, legte diese nebst Armbändern usw. in meinTaschentuch, kaufte von der Wirtin ein paar große leinene Bettlaken,mit welchen ich das Opfer umhüllte, ließ einen Fiaker holen und trugdie Frau in diesen, obgleich sie fortwährend wiederholte:Imisse?-woi ä mon sort et alte? sauver roa title, si vous voute? eoinbtervotrs gsnerosite." Mit Mühe brachte ich sie dahin, von ihrem Ver-langen abzustehen und zu bekennen, wo sie wohnte. ,Quai Chaillot,Fürst von der Lehen', sagte sie endlich. In ihrem Hotel angekommen.Wollte der Portieruns nicht einlassen, aberLierre, e'sstmoi!" setztedas ganze Haus in Bewegung und Tränen. Ich trug sie ins Schlaf-gemach, rief einen Arzt herbei und sandte einen Stallknecht zu Pferdeaus, um Mann und Tochter zum Tröste der Unglücklichen herbei-zuholen. Nach Verlauf einer Viertelstunde kam der Piqueur des Fürsten,um zu fragen, ob die Fürstin glücklich nach Hause gekommen. Ichfragte ihn, wo der Fürst sich mit der Tochter befinde. , Sie soupierenbei einem ihrer Bekannten', war die Autwort. Ich ersuchte ihn, sofortzurückzureiten und sie zu bitten, nach Hause zurückzukehren. Als ich