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Prinzessin Amalie.
die Freiheit der Meere wiederherzustellen, so wird sich seine Wohl-tätigkeit mit den Mitteln beschäftigen, die Leiden, welche der Kriegunvermeidlich verursacht, wieder gut zu machen. Hegen wir dies Ver-trauen." Aus Karls Briefen ersehen wir, daß er alles zur Verbin-dung Amaliens mit Taschcr de la Pagerie tat und letzterem eine ent-sprechende Stellung zu verschaffen trachtete. Tascher wurde General-gouverneur von Frankfurt und heiratete Amalie am 25. Juli 1810. Karlbehielt das lebhafteste Interesse an ihr und schrieb ihr nach NapoleonsNiedergang „Ich widme mich einzig den Pflichten des Bistums.In der Heiterkeit, die mich nie verläßt, vergleiche ich mich mit KönigJohann ohne Land, und das Herz sagt mir wie Franz I.: „Ich habealles außer der Ehre verloren. Ich bleibe immer dem großen Na-poleon, unserem Wohltäter, zugetan und ich hoffe, durch meine Re-signation das gute Recht des ausgezeichneten Eugen gerettet zu haben."Tascher wurde später bayrischer Generalleutnant und Kammerherr,unter Napoleon III. Senator und Obersthofmeister der Kaiserin-Eugenie und starb am 3. März 1861; Amalie starb 1870/71, s.Stamiutafel 2.
Im Jahre 1809 stipulierte Napoleon von der Krone Bayern fürPhilipps Sohn, den Erbprinzen Erwein, die Summe von 2 MillionenFrank, wofür Philipp Gondorf zurückkaufte, welches Talleyrand mitden dazu gehörigen 26 Pachthöfen einst als Preis seiner Ver-wendung bei dem Ersten Konsul erhalten und bisher auf den Namendes Bankiers Le Roux besessen hatte
Am 25. März 1809 schloß der Fürst von der Leyen mit Nassaueinen Reluitionsvertrag und Cordier zahlte am 10. April d. I. alsersten Termin 1104 Gulden 1 Kreuzer für Ausrüstungskosten und200 Gulden 52 Kreuzer als erstes Zwölftel der jährlichen „solckss"Als Nassau bei Frankreich die Oberlehnbarkeit über Nievern forderteund Gagern darüber mit dem französischen Staatsrate Herzog von
' Zürich, 7. Dezember 1813. (O., e.)
° Chr. v. Stramberg, Denkwürdiger und nützlicher Rheinischer AntiquariuSusw. Mitlelrhein. Der 1. Abteilung 1. Band. Koblenz 1851.
' Quittung hierüber vom nassauischen Hosrate und Agenten T. W. Cordier inFrankfurt. (O. Nr. 5207. H.W.) In diesem Konvolute liegen viele Quittungenüber die Erfüllung der Bundespflichten des fürstlichen Hauses, die letzte vom 9. Januar1813 über 1039 Gulden 13 Kreuzer.