Forderungen Frankreichs.
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das Wohlwollen, das unser erhabener Freund Dir und mir bezeugt.Von ganzem Herz und Seele Dein guter Onkel Carl."
Auch Hofrat Krieger sprach davon die Entschädigung für FürstPhilipp werde wohl aus einem Teil der Regensburger Domänen be-stehen, freilich nicht so brillant wie es hätte sein können, „aber immer-hin sei etwas besser denn nichts. Hunderttausend Taler mehr Revenuenlassen sich, ohne die taills zu verderben, mitnehmen, dagegen soll derHerr Fürst-Primas Hanau und einen großen Teil von dem Fuldischenbekommen. ..." Zwar sollte Philipp keine weiteren Souveränitäts-lande erhalten, sondern nur Domänen mit 100 000 Taler Einkünften,doch sei dies immerhin eine schöne Zubuße, und Krieger seufzte „alleinhätte er sie nur schon"; er wäre schon sroh, wenn es auch nur100 000 Gulden wären und wenn, was schwerlich zu erhoffen sei,keine Schulden und Abgaben darauf lasteten. Wegen der Behauptungder Hoheitsrechte in Ahrenfels, Nievern, Fachbach und Armada warnichts Günstiges zu erwarten, und alle Abgaben und Schätzungenwerde der Fürst Wohl wie jeder Privatmann zahlen müssen.
Da der französische Kriegsminister erfuhr, daß trotz aller Maß-nahmen und Beschwerden „die Ortsbehörden vom rechten Rheinnferfortführen, nicht nur die Konskribierten vom linken zu begünstigen, diesich ans ihr Gebiet geflüchtet hätten, sondern daß sie auch hartnäckigdie Befehle umgingen, die ihnen zum Zwecke prompter Auslieferungder Deserteure gegeben worden seien", ersuchte der kaiserliche Geschäfts-träger Bacher ^ den fürstlich leyenschen Bundestagsgesandten Freiherrnvon Hertwich, seinen Fürsten zu veranlassen, daß er strengen Befehlgebe, die in sein Fürstentum geflüchteten französischen Konskribiertenzu verhaften. Hertwich versprach ^ für Philipp die Erfüllung diesesWunsches in seinem Fürstentums Hohengeroldseck und in seiner Herr-schaft Nievern. Auf kaiserlichen Befehl und auf Order des General-intendanten der Armee, Baron Daru, forderte Bacher ^ von Hertwichdie Stellung eines Mannes als fürstlichen Kontingents zur großenArmee; das Oberamt Hohengeroldseck stellte diesen Mann und schickteihn nach Berlin.
> An Brixius, Armada, 25. Februar 1808. (O. H.W.)
- Frankfurt, 10. März 1808. (O. Nr. 5204. H.W.)
' 19. März 1808. (Kt., e.)
^ Frankfurt, 22. April 1808. (O., e.)