Salm-Reifferscheidt und Salm-Horstmar 261
Kindern, von denen ihm sein ältester Sohn, Fürst Alfred, folgte (s.Stammtafel 2).
Die Fürsten zu Salm-Reifferscheidt-Krautheim wurdenam 28, April 1816 preußische und am 12. November 1816 württem-bergische Fürsten mit dem Prädikate „Durchlaucht" und erbten am2. August 1888 das Majorat Dyck mit erblichem Sitze im preußischenHerrenhause. Die in Raitz in Mähren residierende Speziallinie Nieder-Salm (s. S. 197) erhielt am 13. Februar 1829 das Prädikat „Durch-laucht" nach dem Rechte der Erstgeburt, der Fürst und Altgrafzu Salm-Reisferscheidt-Raitz ist erbliches Mitglied des öster-reichischen Herrenhauses. Auch die am 2. August 1888 erloscheneHauptlinie Salm-Reifferscheidt-Dyck, welche im November 1817von Ulmer Kaufleuten die im Reichsrezesse von 1803 den Grafenvon Aspremont-Lynden als Ersatz zugefallene Abtei Baindt in Württem-berg erwarb, war von Preußen 1826 mit dem Prädikate „Durchlaucht"gefürstet worden. Am 22. November 1816 wurde Salm-Horstmarpreußischer Fürst uud Rh ein gras mit dem Prädikate „Durchlaucht"und der Chef der Linie ist seit 12. Oktober 1854 erbliches Mitglieddes preußischen Herrenhauses.