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Friedrichs Notlage,
selben, geltend machen zu können glaubte", ferner „auf alle Ansprüchean den: gemeinsamen Aktivvermögen der landesteilnehmenden Fürstendes vormaligen Bistums Münster, den aetivis oninsras" und übertrugsolche der königlichen Regierung, endlich verzichtete er auf den An-spruch an das Gesamtvermögen wie an die Einzelstiftungen des aufge-hobenen vormaligen Domkapitels in Münster, unter alleiniger Aus-nahme der im aktuellen fürstlichen gesamtherrlichen Besitze vorhandenenVermögensteile des Domkapitels. Dagegen verzichtete Preußen aufdie Rückerstattung von den dem Fürsten gegebenen Vorschüssen im Be-laufe von 26 604 Talern 5 Sgr., auf alle Beiträge des Fürsten zuden münsterischen Pensionen usw., und der Fürst erhielt als Entschä-digung 14 000 Taler für den Zeitraum vom 1. November 1813 biszum 31. Dezember 1824 und vom 1. Januar 1825 an eine jähr-liche Rente von 6000 Talern. Friedrichs Lage wurde trotzdem immerschlechter, seine Gläubiger beanspruchten seine gesamten Einkünfte. Inseiner Not bat er Friedrich Wilhelm III. um Sicherung eines standes-gemäßen Unterhalts, der Fürst von Hohenzollern-Sigmaringcn unter-stützte dies Gesuch
Friedrich kam vor Schulden nicht zu Atem. Als er denBocholter Vertrag vom 13. Oktober 1825 mit dem Fürsten zu Salm-Salm geschlossen hatte, sprach er die Hoffnung aus 2, Zwackh würdeauch ein Opfer bringen und sich unter Verzicht auf alle Rückständemit den Einkünften der Grafschaft Renneberg begnügen. Zwackh er-widerte dem Fürsten 8: „Warum haben Sie Ihren ältesten GeheimenRat, Ihren hochverdienten Vormund in der Liste Ihrer Gläubigerund Pensionäre vergessen? Ich könnte gegen Sie und selbst gegenden Fürsten zu Salm-Salm bei den Gerichten meine Pension fürVergangenheit und Zukunft reklamieren, weil alle Ihre jetzt zediertenGüter und Einkünfte mir hypotheziert und durch das Reichskammer-gericht in Wetzlar garantiert worden sind." Der Fürst dankte Zwackh ^für seine Opferwilligkeit und erklärtes er schulde Zwackh 4 200 Gulden
' Sigmaringcn, 5. Dezember 1832. (K. S.K.)
' Ahaus, 16. Oktober 1825. (O. Z.A.)
^ Mannheim, 3V. Oktober 1825. (O. S.K.)
^ Paris, 25. November 1815. (O. Z.A.)
" Ausgestellt in Paris vor Notaren und von Friedrich unterzeichnet, 16. No-vember 1815. (Ebenda.)