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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
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Ihre vergeblichen Schritte.

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ließen cxpresse Gegenbefehle. Alexis nnd Nies«! gingen ins verbündeteHauptquartier, um eine günstige Resolution zu erwirken Z beide Salmsteuerten zu den Reisekosten bei. Als Konstantin dem Kaiser Franzvon Österreich zur Befreiung Deutschlands gratulierte und ihm seinenEifer für die Aushebung der 800 Mann beteuerte, erhielt er keineAntwort. Alexis überreichte Justus von Gruner, russischem wirk-lichem Staatsrate, der jetzt provisorischer Generalgouverneur von Bergwar, im Dezember eine Note 2, auch der Herzog August Philipp vonCroy-Dülmen richtete ein Gesuch an Stein, der ihn auf den Bescheidan Alexis verwies 2. Gruner bedauerte unendlich Z die Fürsten undGrafenlediglich an das oberste Zentraldepartement und die respek-tiven Ministerien der verbündeten Mächte verweisen zu können", undStein erklärte Vincke 5, die Anwerbung der 800 Mann seitens derMediatisierten könne nicht stattfinden, vielmehr hätten ihre Gebiete zuder Linie und der Landwehr in Berg und Hannover beizutragen. Erwies sie alle ab nnd gebot Grunerdasselbe zu tun. Alexis reisteStein überallhin nach, er und die Nheingräfin-Vormündcrin richtetenneue Noten an Stein Vincke schrieb an SteintDie mediatisiertenFürsten sollten auch künftig die Landeshoheit nicht wieder erlangenund sollte solche im Deutschen Reiche für niemand wieder auflebenund beibehalten bleiben, der zu klein und zu schwach ist, seine poli-tische Selbständigkeit behaupten zu können: gewöhnlich ist Landeshoheitsonst nur die Ägide der Willkür, Bedrückungen und Erpressungen, wiees die Erfahrung eben in hiesiger Nachbarschaft bewiesen, zur Zeit!als noch Reichsgerichte existierten."

Als Alexis besonders im Interesse der Rheingräfin-Vormünderin

1 Die flämischen Fürsten verzichteten Dezember 1813/Februar 1814 auf dievon ihnen mit französischer Erlaubnis sequestrierten oranischen Besitzungen im AmteBocholt und erstatteten dein Prinzen Wilhelm, souveränen Fürsten der vereinigtenNiederlande, einen Teil der erhobenen Bezüge zurück. (S.K.)

O. G.St.B.

2 Dülmen, 24. Dezember 1313 (O.), Basel, 15. Januar 1814 (Kt., e.)An Alexis, Düsseldorf, 9./26. Dezember 1813. (K., e.)

" Freiburg i./Br., 27. Dezember 1813. (Kt., e.)

" 14. Januar 1814. (Kt., c.)

' Basel, 16. Januar 1814. (O., e.) Siehe auch bei Areubcrg, S. 85 ff.^ Münster, 18. Januar 1814. (O., e.)