Unterhandlungen in Paris.
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Einkünfte aus Ahaus und Bocholt Z als Hauptwert bezeichnete er dieDomänen und die riesigen Moorgründe. Sollte Noöl Hoogstraetenbeanspruchen, so müßte Bilderbeck Hornes fordern. Auch Friedrichwollte von Zwackh über alles informiert sein. „Bisher", schrieb erihm 2, „beschäftigte ich mich noch mit nichts wegen meines Vermögens)die Pflichten aber, die ich baldigst als regierender Fürst zu erfüllenhabe, legen mir die Verpflichtung auf, auch die kleinsten Dötails zukennen." Der Kriegsminister Herzog von Feltre erteilte ihm " denlange erwarteten dreimonatlichen Urlaub und sein Oberst Ritter LeMoyne bedauerte sein Scheiden. „Ich liebe Sie aufrichtig", schrieber ihm ^ „und fürchte sehr, Sie nicht mehr bei dem Regiments wieder-zusehen. Ihr Rang, Ihre persönlichen Eigenschaften, alles läßt an-nehmen, daß Seine Majestät Sie zu einer brillanten Carriere be-stimmt und daß Sie nicht lange ein kleiner Schwadronschef bleibenkönnen."
Amalie empfahl Bilderbeck an Cadore, Moritz beschwor ihn, sichnur Zwackh anzuvertrauen. Am 9. November erteilte Cadore Noöl"und Bilderbeck in Fontainebleau die erste Audienz und bestürzt er-fuhren sie, warum sie nach Paris zitiert worden seien: das Fürsten-tum sollte mit Frankreich vereinigt werden, den Fürsten verbliebennur die Domänen, gegen Ersatz in Frankreich sollte die Souveränitäterlöschen! Bilderbeck erklärte, auf solche Opfer sei man nicht vor-bereitet und er habe keine Instruktionen dafür; Cadore forderteeinen genauen Etat über Einkünfte, Seelenzahl usw.". Bilderbeckglaubte, die kaiserliche Regierung werde sich als Ersatz für die Opfermit Worten begnügen; er sehnte Zwackh herbei und rief U „Einigkeitallein kann uns noch retten!" Vor allem mußte man hinter Napo-leons Gedanken zu kommen suchen, die größte Vorsicht war dabei ge-boten. Auch Amalie und Moritz begegneten einander zu ihrem Er-
> 56 043 Seelen, große Einkünfte.
° Saluzzo, 25. Oktober 1810. (O. Z.A.)
^ Paß nach Paris, Turin, 28. Oktober 1810. (O. S.K.)
" Pignerol, 29. Oktober 1810. (O., e.)
5 Ihm wurden aus der extraordinären Steuerkasse 500 ReichStaler für dieMission „in gemeinschaftlichen Landessacheu" zugewiesen. (Anholt, 24. Oktober 1810.(O. ^..r. I.. 5. St.Mr.)
° Bilderbeck an Zwackh, Paris, 11. November 1810. (O. Z.A.)
' Ebenda.