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Ilmaliens Bitte bei Napoleon.
Napoleon forderte von Cambac«!res Bericht über diese Reklamation stund Tallcyrand schrieb darüber ^ an den Großrichter Jnstizminister.
Die Westfalen waren wenig zufrieden mit ihren salmischenHerren; manche Verfügung derselben erweckte „ein beinahe allgemeinesMißvergnügen", selbst die Abkürzung des Nechtsverfahrcns verstimmtedie Gemüter; die Verordnung vom 18. Februar 1804 wegen desStempclpapiers machte böses Blut, und die Bevölkerung beider Ämtererließ ^ eine sehr scharfe Eingabe an die Regierung, drohte sogar,den Weg der Rechtshilfe „gegen die eigenmächtige und drückendeStempelauflage" zu beschreiten. Die Fürsten beriefen sich in ihrerResolution auf die ihnen durch den Reichsrezeß vom 25. Februar 1803zugebilligte „volle und durch keinen weiteren landschaftlichen Einflußbeschränkte Landeshoheit" st bestritten das Bedürfnis jeder anderenVerfassung und mißbilligten die unglimpflichcn Äußerungen und An-maßungen.
Amalie hatte von Napoleon, Josephine und Tallcyrand, die siefortgesetzt anrief, nach der Besetzung Hannovers im Jahre 1803 ver-gebens um weiteres Gebiet für ihren Neffen gehofft; am 15. Februar1805 flehte sie von neuem den Weltenbczwinger an°:
„Sein Vater", schrieb sie, „besaß in Frankreich und Deutschland400000 Livres Rente; ist er auch nicht der Erbe seiner Reichtümer,so wird er wenigstens der Erbe seiner Anhänglichkeit an ein Land,welches diese um so mehr verdient, seit es von Eurer Majestät regiertwird; mein Neffe versteht schon, Sirc, mit der ganzen Erde denRuhmesglanz zu bewundern, der in Ihrer Person leuchtet. ... Erist regierender Fürst, ist aber ohne Vermögen, und von Eurer Majestäthängt absolut ab, aus einem der wenigst reichen einen wenn auchnicht der mächtigsten, doch einen des Vermögens seiner Väter würdigenFürsten zu machen. Ich wage es. Eurer Majestät Schutz das HausHohenzollern-Sigmaringcn zu empfehlen, ich habe davon einen Sohn,
- Paris, 25. Pluviüse XIII. (12. Februar 1805). (O. X?. 125. ?Ia-cznotto 714. x,x,)
- Paris. 25. NivSse XIII. (14. Januar 1805). (O., e.)
° Münster, 16. April 1804. (K. X.v I. 1. X. 8. St.Mr.)^ Kt., undatiert, e.
° O., unterzeichnet „Amalie, regierende Fürstin zu Hohenzollern-Sigmaringen,geb. Prinzessin zu Salm-Kyrburg". I. 57. X.I4