Prosper Ludwig? Ausgang. 11Z
zulösen"; er forderte den Herzog auf st sich bei Vincke bestimmt zuerklären. Der Not gehorchend, willigte Prosper Ludwig ein undschloß am 29. November 1824 mit Preußen einen Vertrag, der ihmeine immerwährende Jahresrente von 13 500 Talern zuwies — derjedesmalige Herzog von Arenberg genießt sie noch heute. Seit dem12. Oktober 1854 ist er erbliches Mitglied des preußischen Herren-hauses. Die Beziehungen zu Hannover wegen des standesherrlichenGebietes Meppen wurden durch eine Verordnung des Königs ErnstAugust vom 9. Mai 1826 aus Carltonhouse geregelt, welche diesGebiet zum „Herzogtum Arenberg-Meppen" erhob. In Frankreichund Belgien besitzt das Haus beträchtliche Güter als Grundbesitz.
Im Jahre 1828 bot Prosper Ludwig Preußen das Recht derErhebung von Bergwerksabgaben in seiner Standesherrschaft Reckling-hausen gegen eine einmalige Entschädigung von tausend Talern an,Preußen lehnte ab und ließ derart Kohlengruben aus der Hand, ausdenen heute sieben Millionen Tonnen Kohlen jährlich gefördert werden;dieselben bringen dem Herzoge 800 000 Mark jährlich ein Im März1845 erwarb Herzog Prosper Ludwig nach dem Tode des FreiherrnKarl Friedrich von Stoltzenberg die von diesem 1820 ersteigerte ehe-malige Abtei Rommersdorf Prosper Ludwig starb in Brüssel am27. Februar 1861; ihm folgte seiu ältester Sohn Engelbert.
^ Berlin, 13. April 1824. (O., e.)
- Damaschke, Adols, Geschichte der Nationalökonomie. 3. Aufl. Jena 1309.
^ Rheinischer Antiquarius, s. o. Mittelrhein. 3. Abteilung. Bd. 1.Koblenz 1853.
Klein s ch mid t, Arenberg usw.
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