Arenberg erhält nichts.
und wir würden, uns übel dabei befinden, wenn man unsere Unter-tanen anrechnen und dadurch den Grundsatz aufstellen wollte, daßwir und die Unseligen zur Zuwage gebraucht werden können, wie einegewisse Quantität Knochen nach den Zunftartikeln der Metzgerzunft."
Arenberg, beide Salm, Salm-Horstmar, Looz-Corswarem, Croyund Bentheim-Steinfurt erklarten am Wiener Kongresse, bei der Be-stimmung der künftigen staatsrechtlichen Verhältnisse „der unterjochtenteutschen Reichsstände" dürften sie mit ihren Besitzungen in Westfalennicht mit den Standesherren in Oberdentschland verwechselt werden;mit der Vertreibung der französischen Fremdherren, die ihnen auf-gedrungen worden, seien sie, durch eigene Aufopferung allerart freigeworden, in ihre vormaligen Rechte wieder eingetreten, daher müsseman ihnen ihre Selbständigkeit lassen. Ihr Wunsch blieb unerfüllt;sie ließen darauf eine Wahrung ihrer Rechte, datiert Wien, den5. Juni 1815, am 8. Juni zu den Kongreßakten geben, die nur alsBeilage zum Protokolle registriert wurde. Unterzeichnet waren:
Prosper Ludwig, Herzog von Arenberg.
Amadeus, Fürst von Croy, für den Herzog, seinen Bruder.
Alexis, Erbgras von Bentheim.
Von Riest für die verwitwete Rheingräfin zu Salm-Horstmarund für den Herzog von Looz-Corswarem.
Von Pilgram für das fürstliche Haus Salm
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Arenberg erhielt nichts für seine Verluste und wurde in seinestaatsrechtlichen Verhältnisse und sein Eigentum nicht eingesetzt. Durcheinen Vertrag Preußens mit Hannover vom 29. Mai 1815 kam dasAmt Meppen unter die Souveränität Hannovers, was die WienerSchlußakte am 9. Juni 1815 bestätigte; durch letztere trat die Graf-schaft Recklinghausen unter preußische Souveränität 2, Ur. Heyl, derbisherige Unterpräfekt in Meppen, schrieb trauernd dem Herzoge
^ Akten des Wiener Kongresses. Bd. 2. Erlangen 1815; I. L. Klub er,Übersicht der diplomatischen Verhandlungen des Wiener Kongresses überhaupt, undinsonderheit über wichtige Angelegenheiten des teutschen Bundes. 3 Abteilungen.Frankfurt/M., 1816.
^ Os Kiooli, Histoiro abre^so äeo trartos äs paix sto., Bd. 6. Paris 1817.