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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
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Ersatzforderungen.

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Regalien, Grundeigentum, Hüttenwerken und Minen abwarf; dieseErträge lagen seit über acht Jahren unter Sequester wie alle Güterin den Niederlanden und in Frankreich, und Lasten allerart wuchsenwährend dieses Sequesters zu erschreckender Höhe an. Dabei solltedies Scheinbild von Entschädigung noch mit dem Hause Ligne, dasim Reiche außerordentlich wenig verlor, geteilt werden; der Herzogvon Arenberg aber warder einzige seiner Mitstände, der im Reichedurch die Abtretung des linken Nheinufers total depossediert war".

Verlassen Sie das Haus nicht", bat Gendebien Daniels nachKölnder Herzog Ludwig Engelbert ist gut, das Alter und dieEreignisse haben seinen einzigen Fehler ertötet; sein Sohn Prosperwird sein, wozu Sie ihn machen. Wie liebe ich dies Haus, ebensowie die öffentliche Sache. Gehören Sie beiden und ihnen allein an."Und er erkundigte sich 2 bei Daniels über die Entschädigungsobjekte:Ich sehe in den Karten die Grafschaft Recklinghausen, mit der Lippeim Norden, der Ems im Süden und der Stadt Dorsten im Westen,ich habe keine Idee vom Amte Dülmen."

Durch seinen Geschäftsträger bei der Reichsdeputation in Regens-burg, von Feder, erhob das sürstliche Haus Löwenstein ^ Ansprücheauf die Grafschaften Kerpen und Kasselburg und auf die MarkscheErbschaft, erreichte damit jedoch nichts, wie uns eine Note ^ vonSchmitz-Grollenburg an den französischen außerordentlichen MinisterLaforest zeigt. Die Ansprüche wurden durch den Reichsrezeß als hin-fällig erklärt, wie sie es schon durch Kontrakt des Grafen MaximilianKarl zu Löwenstein vom 9. April 1681 waren. Prinz A ugust vonArenberg, Graf von der Mark, Ludwig Engelberts Bruder, Mträ-^beaüs Freund, wendete sich auch 2 an das französische Ministerium,um Entschädigung für seine persönlichen Verluste zu erlangen. DieGrafschaft Schleiden, die ans der Markschen Erbschaft herrührte, warunbedingt verloren; seit der Carolina (1548) übte der Herzog vonLuxemburg die Souveränität über Schleiden aus, die Grafschaft hattedamit aufgehört, reichsunmittelbar zu sein, sie galt als luxemburgisch,

' Paris, Vendemiaire XI. (Sept. 1802). (O. OorreLpoiwimeö. Fasz. 55. A.B.)

2 Möns, 3. September 1802. (O., e.)

° 10. September 1802. (XIIomsAns. 1'. 70. X.L.)

^ Regensburg, 22. April 1803 (O., e).

° Brüssel, 21. Brumairc XI. (11. November 1802). (O., e.)

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