Verluste.
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litten habe. „Wenn es das letzte Haus ist", hieß es „das deraußerordentlichen Reichsdeputation das Tableau seiner ungeheuren Ver-luste einreicht, so ist es, weil es sich keinen Schritt von den konstitu-tionellen Formen und von den gemeinsamen Interessen der Bundes-gesellschaft, zu deren ältesten Mitgliedern zu zählen es die Ehre hat,entfernen möchte. Es war nie lüstern nach fremder Beute und schriebsich beständig als Gesetz vor, nur in äußerster Not die durch dieöffentlichen Verträge als Basis der gerechten Entschädigungen adop-tierten Grundsätze anzurufen."
Die großen Domänen des Herzogs in Belgien und in Frankreichwaren sequestriert, weil er Reichsstand war, das Haupt „des erlauchtenund unglücklichen Hauses" blieb in seinem Fürstentume und in dessenDependenzen links des Rheins, solange die französischen Truppen diesenicht besetzten, 1794 aber eroberten die Franzosen alles, der Herzoghatte seitdem keinen Zoll Landes mehr, nicht die kleinste Revenue standzu seiner Verfügung; bisher duldete er schweigend, jetzt aber rekla-mierte er für sich laut den Artikel 7 des Lüneviller Friedens 2. Schmitz-Grollenburg führte dann die oben verzeichneten souveränen Güter desHauses Arenberg an und berechnete das Herzogtum Arenberg auf vierzusammenhängende Quadratmeilen, die übrigen Besitzungen auf achtQuadratmeilen: alles zusammen ans zwölf Quadratmeilen, etwa 10000Seelen, mit drei Marktflecken und 46 Dörfern, mit beträchtlichen Do-mänen, Wald, Hüttenwerken und ausgiebigen Minen und mit jährlich84 629 rheinischen Gulden Revenuen. Ferner berechnete er die vomHause von der Mark ererbte Grafschaft Schleiden mit Müringen aufacht Quadratmeilen, zirka 5000 Seelen, mit einer Stadt und 29 Dör-fern, mit jährlich 35 426 rheinischen Gulden Revenuen. Somit ergabsich ein enormer Verlust: 20 Quadratmeilen, 15 000 Seelen, über120 000 Gulden jährliche Einkünfte; berechnete man dies zu zwei Pro-zent, so wurde es ein Kapital von über sechs Millionen Gulden, mitEinschluß der Gebäude, des achtjährigen Ausfalls und aller Unkostensogar von 7 956 747 Gulden. Hierzu kam die Einbuße aus dem se-questrierten Vermögen in Belgien und Frankreich, seit 1794 war ja
' LlIomaMS. 1682 n 1817. 1'. 70. ^rondsi-A 1802 1 1817. (H..L.)2 Dieser Artikel verhieß den Fürsten, die links des Rheins Gebiete verloren,Entschädigung im Reiche.
Kleinschmidt, Arenberg usw. 2