Friedenszeiten geplant war und wie es sonst der Bedeutung des Tagesentsprochen hätte. —
Meine sehr verehrten Herren! Lassen Sie mich nun namens derFirmainhaber Ihnen am heutigen Tage unseren herzlichsten Dank sagendafür, daß Sie alle durch pflichteifrige, treue und besonders in derKriegszeit aufopfernde Arbeit zum Gedeihen und Blühen der FirmaJ. P. Bachem, jeder an seinem Platz und nach seinen Kräften, bei-getragen haben.
Zeugnis dessen ist ja auch die hohe Zahl der noch lebenden Haus-Jubilare: die Jubiläumsschrift weißt 2 goldene und 69 silberne, im ganzenalso 71 Geschäftsjubilare aus allen Zweigen der Firma nach. Eine Ehrefür uns alle!
Ich darf der Hoffnung Ausdruck geben, daß das altüberlieferte, schöneund gute Verhältnis hier im Hause zwischen Arbeitgebern und Arbeit-nehmern von uns auch auf unsere Söhne und Enkel übergehen und vonihnen ebenso gepflegt werde wie von uns.
Ein weiterer Wunsch ist der, daß auch fernerhin bei allen Angehörigender Firma jener Geist warmer Vaterlandsliebe unvermindert fortwirkenmöge, der uns alle hier beseelt und den wir alle in der gegenwärtigenZeit als ein Herzensbedürfnis empfinden. Mit besonderer Genugtuungerwähne ich die Tatsache, daß von den im Felde stehenden Geschäfts-angehörigen 4 das Eiserne Kreuz I. Klasse und 68 das Eiserne KreuzII. Klasse verliehen worden ist. —
Bewegten Herzens gedenke ich zum Schluß derjenigen aus der großenFirmafamilie, die ihr Leben zum Schutze unserer Heimat dem Vaterlandezum Opfer gebracht haben. Es sind im ganzen 18 Namen, die auf einerEhrentafel in der Denkschrift aufgeführt sind. Sie haben im Kampf draußenan den Fronten für uns gestritten und geblutet. Uns daheim geziemt es,daß wir ihrer uns stets dankbar erinnern.
Daß wir hier in unserer schönen Heimatprovinz ungestört durch denKrieg, wenn auch unter erschwerten Umständen, unserer Arbeit nach-gehen konnten, das verdanken wir unseren tapferen Heeren, unserenherrlichen Führern und nicht zuletzt demjenigen Manne, der sein ganzesLeben dem Ausbau des Schutzes des Vaterlandes gewidmet hat. MeineHerren! Ich bitte Sie, unseren heißen vaterländischen Dank dafür zumAusdruck zu bringen. Vereinigen wir uns in dem Huldigungsrufe: Unsertapferes Heer, unsere ausgezeichneten Heerführer und Seine Majestät,unser allergnädigster Kaiser und König! Hoch, hoch, hoch!
Herr Robert Bachem führte ergänzend folgendes aus:Meine Herren! Im Anschluß an die Ausführungen meines BrudersFranz kann ich zu meiner Befriedigung mitteilen, daß in dankbarer