Druckschrift 
Hundert Jahre J. P. Bachem : Buchdruckerei, Verlagsbuchhandlung, Zeitungsverlag ; [1818 - 1918 ; Köln, 4. Mai 1918]
Entstehung
Seite
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aus dem Pflanzenreiche, denen er eine Einleitung über diechristliche Naturauffassung voranschickte. Dem 1869 erschienenenWerk folgte 1873 ein BandBetrachtungen der Natur imLichte des Christenthums, der Geschichte, Wissen-schaft und Kunst. DieDarstellungen sind in der fünftenAuflage ebenfalls von Professor Borgas bearbeitet worden.

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Bis in die 1860er Jahre erforderte der Betrieb des Verlagsnicht mehr als eine Arbeitskraft. Der Gehülfe teilte im Jahre1860 seinen Arbeitsraum, der im alten Bau der Marzellenstraßehinter demKontor gelegen war, mit einem jungen Manne unddem Schriftleiter der in der Druckerei hergestellten ZeitschriftD e r B e r g g e i s t namens Steinborn. Als Verlagsgehülfe arbeitetedamals Otto Gracklauer, der im Jahre 1862 austrat, um einenguten Gedanken in die Tat umzusetzen. Obwohl die deutschenVerlagskataloge sich immer durch eine so genaue Bearbeitungausgezeichnet haben, daß sie anderen Völkern als Muster vor-geführt wurden, so hatten sie (wie selbst heute noch trotz derAnwendung aller möglichen Sorgfalt) manche Lücken und ließenden Sortimentsbuchhändler manchmal bei der Suche nach denVerlegern bestimmter Bücher im Stich. Gracklauer eröffnete nunin dem genannten Jahre das heute noch bestehende, im ganzendeutschen Buchhandel bekannte Bibliographische Auskunftsbüro,in dem die unbekannten Väter solcher Verlagswerke ermitteltwurden. Auf Gracklauer folgte in Bachems Verlag ein StuttgarterGehilfe mit Namen Grünrock. Dann rückte langsam der 1864als Lehrling eingetretene Jakob Klein in die Stelle des erstenGehilfen. Nach seinem Tode (12. April 1886) trat Robert Schnuraan die Spitze des Verlagskontors, den eine kurze Zeit Ferd. Sohn,der jetzige Inhaber der J. G. Schmitzschen Buchhandlung, vertratund dem nach einigen Jahren Gustav Schmidt und 1889 JeanSchmitz (eingetreten 1886) folgte. Heute untersteht ihm alsVerlagsprokurist ein Stab von 19 (seit der Kriegszeit meist weib-lichen) kaufmännischen Mitarbeitern und 14 Personen in derVerlagspackerei.

Schon früh war ein Handverkauf der Verlagswerke ein-gerichtet worden, der sich mit der Vergrößerung des Verlagsund seiner Ausdehnung auf alle Gebiete nach und nach fast zueiner Sortimentsbuchhandlung ausgestaltete. Heute hat sie