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Regierung der Familie. Z Über das Ergebnis liegen keine Aufzeich-nungen vor.
Wolfgang starb als Geheimer Rat am 7. Juni 1800.2) SeineWitwe Johanna überlebte ihn noch um volle 41 Jahre. Seine Söhnegehören bereits der vormärzlichen Zeit Österreichs an. Von seinenTöchtern vermählte sich Maria Anna am 15. April 1788 mit KarlGrafen Steinach, Maria Theresia am 13. Februar 1792 mit PhilippGrafen Batthpanp; die übrigen Töchter starben meist in früherenJahren. Beim Tod ihres Gatten hatte Johanna noch vier unversorgteKinder; für sich und die Kinder bat sie 1801 um eine Pension, dieihr angesichts der langen Dienstzeit ihres verstorbenen Gemahls nichtverweigert werden konnte.
Fünfunddrristigstes Kapitel.
Zwei Bischöfe aus dem Haufe Stubrnöeeg. DieAuflösung der Stuöenöeegifchen Eebeinignng uuddas Erlöschen des Mannesstauunes der jüngerenLinie Slubenberg-Kagfenderg.
Nach dem Tode des Grafen Franz war die StubenbergischeLinie Obermnreck-llnterkapfenberg erloschen. Haupt der älteren oderGutenberger Linie war Christian, Haupt der jüngeren Linie Karl, stVon den beiden kommt der älteren Linie ganz zweifellos die größereBedeutung zu. Nachdem Christian der militärischen Karriere, in derer bis zum Obriftleutnant aufgestiegen war, entsagt hatte, übernahm erdie Verwaltung seiner Güter. Wir kennen seine Persönlichkeit nicht bloßaus dem Bilde, das dem seines Bruders, des Erzbischofs Josef (siehAbb. Nr. 25) einigermaßen gleicht, sondern aus einer Anzahl Briefen,aus denen uns reine Kindesliebe und die zärtlichste Neigung zu seiner„Nandl", einer geborenen Gräfin Saurau, mit der er sich am 22. Novem-ber 1874 vermählt hatte, entgegenleuchtet. Der Ehe entsproßte einMädchen, das früh verstarb und zwei Söhne, Adolf und Gustav.Christians Bruder, der Weihbischof Felix, hebt einmal Christians großeGutmütigkeit hervor, die ihm keineswegs zum Nutzen anschlug. Diesund die Apanagen, die er an die Geschwister abzutragen hatte, brachtenes mit sich, daß er oft mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen
>) Statthalterei-Archiv, Rep., Exhib.-Nr. 26.529, Faks. 7.
2) Er muß lange Zeit krank gewesen sein, denn 1793 ist Dismas GrafStubenberg Kurator seines Bruders, des Herrn Wolf. Statthalterei-Archiv,1794, Nr. 419, Faks. 224, 1796 ist Graf von Wolfersheim sein Kurator.
ch Wie beide Linien reich, ja überreich mit Kindern gesegnet waren, er-sieht man im Archiv des Hauses Stubenberg, Supplement, S. 52/53, und aufder Stammtafel.