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Geschichte des altsteirischen Herren- und Grafenhauses Stubenberg : mit 27 Abbildungen und einer Stammtafel
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hätte. Das Haus Stubenberg kam nach zweimal in die Lage, dieserRichtung zu begegnen.

Nach dem Verkauf van Heggenberg kam Schiaß Gpbel am Bacheran die Reihe, das mit der Zupe zu Lampriach und dem Amt in derLaussergasse zu Marburg um 1500 Pfund au Konrad Peßnitzer ver-kauft wurdet) Am 22. Juni 1449 schloß Leutald einen Vergleich mitdem Grafen Heinrich van Görz, in welchem sich dieser verpflichtete,van den 16.000 Gulden Heiratsgut, Widerlegung und Morgengabeder Gemahlin Leutolds nach ihrem ersten Gatten jährlich 1200 GuldenAbzahlung zu leisten.st

Leutald vermehrte seinen Besitz durch den Erwerb landessürst-licher Lehen in der Pirchfelder Gegend, zu Feistritz, auf dem Höslernund am Breiteneckst) Agnes erhielt von ihrem Schwager, GrafenJohann van Schaumberg, den Niederhof zu Pettau, nebst der Bad-stube beim „Niedern Kloster" als Leibgedingst) wogegen ihm „die kleineSelich im Wald" überlassen wurde. Nach dem Tode Friedrichs vonStubenberg fielen auch die Besitzungen zu Fischamend, auf Leynernund in der Neuschütt in Osterreich an Leutold, der mittlerweile indie Reihe der Räte König Fmdrichs eingerückt war. st Kleinere Er-werbungen wurden zu Teuchendorf gemacht, st Dagegen verkaufte Agnesmit Zustimmung ihrer Schwester Anna das Haus Maidburg ob derTreu im Drauseld als österreichisches Lehen au Philipp Breuner um400 Pfund Pfennigs) Zur vollen Entfaltung seiner Macht kam Leutoldnach dem Tode seines Vaters: wir lernen aus der Lehensurkunde KönigFriedrichs III. vom 4. Dezember t443 den ganzen Ilmfang seinerlandesfürstlichen Lehen kennen, wie sie schon sein Vater besessen hattest)außer der Feste Radkersburg sind es besonders Lehen, die in dieserGegend gelegen waren. Unter seinen Lehensträgern bemerken wir JörgHerbersteiner, Lorenz Baumkirchers Witwe, eine Prüschenk, Hans denGleispacher u. a.st Den Anteil Leutolds an der Romsahrt und Hoch-zeitsreise Kaiser Friedrichs haben wir bereits kennen gelernt. Mittler-weile hatten sich in seinen Familienverhältnissen große Änderungenzugetragen. Sein jüngerer Sohn Friedrich war noch 1447 am Leben.Am 9. Dezember 1447 erteilte nämlich Friedrich III. Hans dem Spang-steiner einen Versicherungsbrief auf Leibgeding und Nachfolge in denPettauer Lehen zu Schwanberg, der Suppanie am Größenberg, denBergrechten am Schöckel, der Fischweide auf beiden Sulmbächen: aber

0 Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, 6176, Not,-Vl, IX, 1375.2) Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, 6138, Not.-Bl. 376/376. Haus-, Hof-und Staatsarchiv, Rep. 24, Fol. 387/389.

st Ebenda Nr. 5772, Not.-Bl. IX, 355.

0 Ebenda Nr. 5846. Stülz, S. 322.

5) Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, 5346a, Not.-Bl. IX, 357.

6) Orig.-Perg. Nr. 5873, Not.-Bl. IX, 387. Sieh auch Loserth, ArchivStubenberg, S. 35, und steierm. Landesarchiv, 6382.

st Loserth, Archiv Stubenberg, S. 95.

st Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, 5883, Not.-Bl. IX, 358.

st Orig .-Perg., steierm. Landesarchiv, 5973, 6034, 6024.