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zu Judenburg 14 Schilling jährlicher Gült von einer Mühle, Hofstattund Garten im oberen Purpach im Grund bei Judenburg.') Be-deutender war die Stiftung Annas für das Stift Renn, die nachHeiltiger Währung einen Wert von 18.200 Kronen darstellt. Am22. April 1462 bekunden Abt Hermann und der ganze Konvent vonRenn die fromme Widmung, die auf Gülten in Kindberg, Krieglachund St. Lorenzen im Mürztal festgelegt wurde, und verpflichten sich,für das Seelenheil der Stifterin, ihrer Eltern, ihres Gemahls, ihrerKinder, Vorfahren und Nachkommen in dem Kloster auf dem Altar,den sie errichten lasten, täglich eine Messt zu lesen, alle Quatembereinen Jahrtag mit Vigilie und Seelenamt nach der Gewohnheit desKlosters zu halten, den armen Leuten im Spital zu Renn festgesetzteAlmofen und den Brüdern im Konvent „ein Esten mit Fisch undKuchen und des Abends aus dem Keller ein Maßl Wein ohne Abgang"beizustellen. 2)
Vierzehntes Kapitel.
Leutold von Stukenborg und die Begründung derWurmkerger Linie.
Das Ende der Häuser Pcttau und Emerberg. Leutold als Laudcs-hauptinaun Vau Steiermark.
Leutold st und Hans von Stubenberg waren von ihrem Vaterfrühzeitig in die Geschäfte des Haufes eingeführt worden. Schon imJahre 1423 meldete Leutold bei dem Landesfürsten feine und seinerGeschwister Ansprüche auf das seinerzeitige Erbe nach Jörg von Dachs-berg an.st Zwei Jahre später übergab ihnen ihr Vater die vom HaustLiechtenstein erkauften landesfürstlichen Lehen für jene 3000 PfundWiener Pfennig, die feine verstorbene Gemahlin Elsbeth von Kra-nichsfeld ihm zugebracht und die nach dem Tode ihres Bruders Ulrichihren Söhnen als mütterliches Erbe zugefallen waren. Sie erhieltensonach Güter und Gülten, die in das innere und äußere Amt in derTreffen und in das Amt in der Gail gehören, st Nach dem frühenTode Hansens war Leutold Erbe alles liegenden Besitzes nach feinemVater. Von entscheidender Bedeutung für die Ausgestaltung des Stn-benbergifchen Besitzes hätte — wie man meinen sollte — LeutoldsVermählung mit Agnes von Pettau, der Witwe des Grafen JohannMeinhard von Görz werden müssen, da sie ihrem Gemahl nicht nur
0 Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, 6817 und 6907.st Kopie, Pap., steierm. Landesarchiv, 6807 a, b.
st In jüngeren — aber auch schon in einigen älteren Quellen wird erfälschlich Leupold genannt. So auch noch Muchar, VII, 280.
4) Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv 4917, Not.-Bl. IX, 329.st Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv S023, Not.-Bl. IX, 331.