Stiftungen nicht fehlen. Das Kloster Stndenitz wurde im Jahre 1272von ihm mit einer Schenkung bedacht, damit es seiner stets im Gebetgedenke, st
Als Wülfing starb, waren feine Söhne bereits volljährig. Es istzweifelhaft, wer von den Vieren der Älteste war. Mitunter wird in denUrkunden Wülfing als erster genannt, dann folgen Ulrich, Friedrichund Heinrich; da sich aber Wülfing dem geistlichen Stande widmete,fo ist es wohl eine Ehrenbezeigung für den Stand, wenn er an ersterStelle erwähnt wird. So führt eine alte Dame, Wilbirg, die WitweChalhochs von Kapfenberg, die im Jahre 12»8 eine Schwaige mit allihrem Viehstand in Predul zum Spital am Semmering stiftete, dieStubenberge als Zeugen in folgender Ordnung an: „Zuerst meineedle Frau, Frau Elsbeth, die Gräfin von Stubenberg, und auch meinelieben Herren, ihre Söhne: der Wülfing, Pfarrer zu Bruck, der Ulrich,der Friedrich, der Heinrich ..." Aber Wülfing dürfte einer der jüngerengewesen fein, st denn der Name Stubenberg ruhte ein Menschenalterzuvor nur auf den zwei Augen des Vaters der vier Brüder und daist es wohl kaum wahrscheinlich, daß die Eltern etwa das erstgeboreneKind dem Altar gewidmet hätten. Die übrigen werden aber auch nichtimmer in der genannten Aufeinanderfolge aufgezählt. Man wird sichda an jene Urkunden halten müssen, bei deren besonderer Wichtigkeitdie Söhne zweifellos nach dem Alter genannt werden, fo die schonerwähnte Urkunde Herzog Albrechts vom 24. Juli l 283 für Ulrich,Friedrich und Heinrich. In derselben Reihenfolge werden sie in einerUrkunde genannt, in der sie dem Klarissenkloster zu Judenburg zweiHöfe zu Weimersdorf und Puech verkaufenst und fo noch in mehrerenanderen, aus denen wir nur noch die Kaufsurkunde von Gutenbergvon: 10. Jänner 1288 hier anfügen wollen. Alle Brüder haben einehervorragende politische Rolle in ihrer Heimat, Wülfing selbst überdiese hinaus gespielt. Die Bedeutung, zu der Wülfing von Stubenberg,der Vater der Brüder, sein Haus gehoben hat, tritt äußerlich schon ausden Heiraten seiner Söhne Ulrich, Friedrich und Heinrich in die Er-scheinung: Ulrich ist vermählt mit Elisabeth geborenen Gräfin von Pfann-berg. Frau Elsbeth, „die Gräfin", nennt Ulrich sie in seinen? Testamente.
Von besonderen: Interesse ist die Heirat des zweiten SohnesFriedrich. Verschiedene irrige Angaben sind hierüber verbreitet; glück-
0 Orig.-Perg., Staatsarchiv, Wien, jetzt im steierm. Landesarchiv. Kopieebendaselbst, 987.
st Wenigstens, was der Stellung Wülfings in Bezug auf das Alter ent-spricht, dürfte die Urkunde vom I.April 1283 (Orig. im Stifte Renn, Kopieim steierm. Landesarchiv, 1223b), in welcher Heinrich von Spiegelfeld demStifte Renn eine Hube im Dorfe Linth schenkt, dem Sachverhalt entsprechen.Hier werden die Zeugen so angeführt: Uorninns Ulrions üs Ltnbsnbsrsb sttratrss sins, viüsiiost ciorninns IVnIövAns, llorninns Usinrians, clorninnsUriäsrious.
st Sie hat das Datum Judenburg 1288, Februar 22. Kopie des 15. Jahr-hunderts im Kod. von Kl.-Paradeis, Fol. 41. Abschrift davon im steierm.Landesarchiv, 1331.