ger Zeit den Erdball erschüttert; die moralische Welt,nicht ohne alle Einwirkung der physischen, hat einenAllgcmeinstoß erlitten, Alles ist aus den Fugen ge-treten. So leicht ist es nicht, das Geleise einer neu,en Weltordnung zu finden. Aufbewahrt ist das demzweytcn Lnthcr seiner Zeit, mit dem Feuereifer, mitdem felsenfesten Sinne für Wahrheit und Recht, mitdem unerschütterlichen Muthc, mit der Kraft, durch-zusprechen ohne Ansehen der Person sür das, was rechtu. gut ist, mit dem Vergessen seiner selbst n. seinesEigenvortheils, wenn es Wahrheit und Rech» unddas Gute gilt. Auftreten wird dieser Mann, mit ei-nem großen weiten Herzen fürs Gute, ausgerüstetniit einem umfassenden, kraftigen Geiste, ausgebildetdurch gründliches und tieferes Studium der Welt,des Menschen, des Staaten- und Völkerwohls; offenvor ihm da liegen die Länder und Staaten nach al-len ihren Verhältnissen; keinem von ihnen, nur derWelt, nur dem Reiche der Wahrheit und Gerechtig,kcit gehört er an, daher ist sein Blick nicht engher-zig gerichtet auf das Stückchen Bodens, auf dem ersteht, nein, die ganze Welt ist sein Geburtsort, dasWohl des Ganzen ist sein Zielpunkt; kein Vorur-theil fesselt seinen Geist, tief denkt, prüft und er-wägt, entschlossen und muthig handelt er, unwandel-bar festhaltend den höhern Gesichtspunkt. So stehtder Mann da; vor seinem überwiegenden Geiste, vor
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Zeitgegenstände : Kleine Beyträge über Staatsverfassung und Staatsverwaltung
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