Ucbcrzeugung und freudiger Rührung das unverkenn-bare Walten der Vorsehung in diesem oft verworrenscheinenden Spiele der Zeit. Die strebenden Kräftemüssen willenlos dahin, wohin sie sollen. Fast täg-lich wird man an jene Verse Wiclands im Oberenerinnert:
Sie tanze» nicht, weil sie der Kitzel sticht,
Die Armen tanzen, weil sie müssen!
Und tief empfindet man hier die Wahrheit dessen,was Schiller in seiner klassischen Abhandlung: „WaSheißt und zu welchem Ende studirt man Weltgeschich-te?" (im izten Bande seiner Schriften) sagt:
„Wie regellos auch die Freiheit des Menschen„mit dem Wcltlauf zu walten scheine, ruhig„sieht sie (die Geschichte) dem verworrenen„Spiele zu: denn ihr weitreichender Blick ent-deckt schon von ferne, wo diese regellos schwel,„sende Freyheit am Bande der Nothwcndig-„keit geleitet wird. Was sie dem strafenden„Gewissen eines Gregors und Cromwells ge,„heim halt, eilt sie der Menschheit zu offen,„baren: „daß der selbstsüchtige Mensch niedri,„ge Zwecke zwar verfolgen kann, aber mibe,„wüßt vortreffliche befördert."
Drum der Zuruf an Alle, die oft zweifelnd undmit banger Ahnung in unsere Zeit sehen: nur fro,hes Vertrauen, das Bessere wird zuletzt