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Zeitgegenstände : Kleine Beyträge über Staatsverfassung und Staatsverwaltung
Entstehung
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118
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ilT

XXX.

Wanu ist Versetzung der Beamtenzweckmäßig *)?

Aic Franzosen hatten eine wahre Beamten, Treib,jagd. Die Beamten wurden gleich dem: Büchsen,rührt, euch, herumgeschlendert nach Lust und Wohlge,fallen, man kann sagen, nach Zufall und bloßer Will,kühr, ja es schien oft selbst etwas Feindseliges in derMaaßregel zu liegen. Und das Schlimmste war,die Versetzungen kamen Schlag auf Schlag, so daßein Beamter mannichmahl an dem Orte, wohin erversetzt worden, kaum warm geworden war. Ansehn,lich haben dadurch fast alle Beamten verloren, man,che stnd dadurch in Schulden gerathen, andere habendadurch ein Ansehnliches an ihrem Vermögen einge,büßt, andere haben sich dafür auf die eine ober an,dere Art zu entschädigen gewußt. Das Uebel gehörtemit in die gebührende Zeit, und wird auch sein Gl»,tes gehabt haben.

Das größte Uebel des häufigen Versehens der Be,amten für die Acmter selbst ist, daß sich die Hei,mathiichkeit für sie und in ihnen verliebt; lange Zeit

') Geschrieben im März isiS.