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Zeitgegenstände : Kleine Beyträge über Staatsverfassung und Staatsverwaltung
Entstehung
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bcy weiser Eintheilung der Geschäfte und Key regelemäßigen Audicnzstnnden fehlt es ihm nie an Zeir,aber er hat auch keine übrig: Umsicht, Uebersicht,Leitung fordern dieselbe, überall hat er den höhernGesichtspunkt im Auge. Mit tiefer Menschenkennkniß faßt er insbesondere das Vermögen der Beamtenauf, und stellt jeden dahin, wohin er nach seinenKräften gehört; vornehmlich hat er einen scharfenBlick in Aufsindung des unter den Menschen seltenenDirektionsvermvgenS, und stellt die, welche es haben,ohne Rücksicht auf Alter und Nebenvcrhältnisse, an dieSpitze der einzelnen, größern und kleinern Verwaletungen. Hier, wie überall, kennt er keine Vorliebe,keinen Nepotism; er hat keinen Vater, er kennt weeder Brud«r noch Verwandten, die Welt ist sein Haus,der Mensch sein Bruder, er lebt nicht für sich, so»,kern fürs Ganze. Er denkt auf Alles, was demGanzen frommen kann, überall hat er den Blick;seinen eigenen Vorthcil vergißt er, ihn opfert er gernauf, wenn nur das Gute geschieht. Er hat keinenEhrgeiz, als den, Gutes zu wirken und zu nützen;vor ihm schweigen alle kleinlichen Interesse, er willnicht glänzen; nie fragt er, was wird man sagen,sondern, was ist recht und gut. Er weiß, was erwill, und steht fest auf seineu deichen Züßen; niefolgt er der Nase Anderer, nie wird er Werkzeug inihrer Hand. Er kennt keine Vorliebe für die Rechte