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Zeitgegenstände : Kleine Beyträge über Staatsverfassung und Staatsverwaltung
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lange!? Zeit der Westtrübsal?, jetzt auf Ruhe. Gibtman ihnen diese nicht, dann, aber auch nur dann,kann ein Zustand der Verzweifclunq eintreten, unddieser ist gräslicher, als der, da der Zügel ans Lust-tauincl abgestreift wird.

Als die Fürsten gegen die ihnen drehende Ver-nichtung die Völker zum Kampfe aufriefen, da ver-sprachen sie ihnen Erleichterung der drückenden Lastenund eine der fortgeschrittenen Bildung angemesseneStaatsverfassung, In der Erfüllung dieses Verspre-chens liegt das Heil und die Ruhe der Welt, unddas sicherste Mittel, die Zeit ganz ungefährlich zumachen. In welchem Staate aber ist bis jetzt diesesVersprechen mit Redlichkeit erfüllt? Fast überall finddie Lasten schwerer und drückender geworden, alsin der Franzoscnzeit, die wir so laut anklagten. MitBelegen aus fast allen Ländern ließe sich das bestäti-gen. Eben das aber bringt eine gewisse dumpfeStimmung hervor, die gefährlich werden könnte.Gegebene Versprechen müssen gehalten werden, undzwar sobald als möglich; das gibt Vertrauen, UndVertrauen des Volks zu seinen Fürsten ist zu allenZeiten, vornehmlich aber jetzt nöthig. Die frühernFinanzschartkii gleich ganz auszuwetzen, dazu ist esnicht Zeit; erst müssen sich die Völker wieder etwaserhöhst haben, und bessere Zeiten des Erwerbs müs-sen dem Menschen wieder Much gemacht, und ihnen