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Und welcher ist denn der Geist unserer Zeit?Wir leben in einem Zeitalter, in dem sich ein solcherstärker ausspricht, als in irgend einem der bekannte»Geschichte. Wir stehen auf einem großen Punkte dermenschlichen EntWickelung: es nahet die Gcburtsstumde veredelter politischer und bürgerliche:Freiheit im Innern und Aeußern der Staa-ten. So ist denn lebendiges Streben nach dieser ver-edelten politischen und bürgerlichen Frcyheit, un>Kampf gegen alle alten, jener veredelten, verständi-gen Frcyheit entgegenstehenden Formen, der Geistunserer Zeit. In die Verzweigung desselben ge-hören insbesondere: Frcyheit der Person, Freyhcitdes Eigenthums, Freyheit der Gewerbe und Aufhe-bung der sie beschränkenden Fesseln; Gleichheit allerStaatscinwohner vor dem Gesetze; bürgerliche Gleich-heit der Stände; vcrhältnißmäßig gleiche Verpflich-tung zu den Staatslasten; gleiche Berechtigung allerStände zu den Staatsämtern nach Maaßgabe derpersönlichen Fähigkeiten; Gleichheit aller Neligionspar-theyen; Aufhören aller Kasten und alles Kastenwesens;das Recht zur freyen, aber bescheidenen Aeußernnzseiner Gedanken über öffentliche Gegenstände. —Ferner gehören dahin: die gesetzliche Feststellung derVerhältnisse zwischen Regenten und Untcrthan, beru-hend auf der Anerkennung, daß der Fürst des Volkeswegen, nicht das Volk des Fürsten wegen da ist.