kämpften die despotische und republikanische miteinander und mit der Anarchie; spät erstentwickelte sich der eigentliche Begriff einer wah«ren Monarchie, des richtigen Mittels zwi,schen jenen Heyden ersten. Vielleicht ist es unsererund der nächstfolgenden Zeit vorbehalten, sie, als einHauptresultat der gegenwärtigen so allgemeinen Welt/krise, nach ihrem ganzen Wesen ins Dasein» zu ru«fcn. Sechs Jahrtausende der bekannten Geschichtewaren erforderlich, die Grundsätze über das Wesenund die Natur derselben zu läutern, zu berichtigenund zu verallgemeinern. Wirft man hiebe«) insbeson.dere seinen Blick auf Europa und die Hauptstaaten,welche sich darin in dem zwcyten großen Hauptab,schnitt der Weltgeschichte gebildet haben, dann bemerktman, der Cuiturgeschichte derselben in diesem Zeitrau,me nach, vier Hauplentivickelungen: der erste Schrittwar Einigung durch die Macht kräftiger Einzelner;bann kam aristocralijch, anarchischer Zustand, die ei»,zelnen Großen und überhaupt der Adel in Gegenwir,tung gegen die Herrscher; dann Uebergang zu grüße,«r Verbürgerlichung und Bildung durch Vereinig!«»,gen, Corporationen, Innungen — allgemein ward derJnnungsgeist, wie in den Städten zu Gilden undZünften, so ging er in das Ritterwesen, unter denAdel, selbst in die Universitäten über, alles ward zurInnung; die vierte Periode der Bildung, in die wir
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Zeitgegenstände : Kleine Beyträge über Staatsverfassung und Staatsverwaltung
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