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Versuch über den Geist und den Einfluß der Reformation Luthers
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Vorrede.

Größe des Geistes, die Hoheit der Tugendenund die Unsterblichkeit des Ruhms solcher hel-denmüthigcr und frommer Zerstörer des Irrglau-bens anschauen, bewundern und sich seiner Aehn-lichkeit mit ihnen freuen sollte. Der liebens-würdige Fenelon sah zwar den Verfolgungender Protestanten mit heiligem Unwillen zu; be-günstigte sie aber von fern, indem er sehr nach-drücklich mit Wort und That lehrte, daß zwi-schen Katholicismuö und Deismus kein vernünf-tiges Mittel ausznfindcn sey. Wenigstens wardies der Vorwand, unter welchem viele Prote-stanten ihrem Glauben entsagten und darauf ihrezurückgelassenen Brüder nach sich zu ziehen such-ten. Einige gelehrte Ueberganger, Pelisson,Brueys, vornehmlich gewesene Prediger, wur-den gezwungen, oder gedungen, die Starke derGründe, durch welche sie besiegt wären, inSchriften zu preisen. Und so gicng diese ganzeSchaar von Schriftstellern darauf aus, entwederdie Protestanten zu bewegen, daß sie sich gut-willig einfänden, oder, weil man verzweifelnmußte, daß viele es thun würden, wenigstensden unwidcrtreiblich über sie gefaßten Entwurfder Unterdrückung zu rechtfertigen» xichv.Aos