Vorrede.
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aus Glaubenseifer, oder aus Hofschmeichelcy, voroder nach der Vollziehung des königlichen Macht-worts, welches die Protestanten zum bürgerlichenTode verdammte, in Schriften wider dieselbenhervortraten, und unter denen sich einige derfeinsten Köpfe, der berühmtesten Gelehrten undRedner, in der damaligen schönsten Fruchtzeitder Französischen Litterakur befanden.
Arnauld und Nicole gaben ihre großeund kle ine Beständigkeit heraus; so nannte mandie dicken und dünnen Bande, in welchen sieden UntcrfcheidnngSlehren ihrer Kirche, vornehm-lich denen vom Abendmal und Meßopfer, denVorzug der unwandelbarsten Stetigkeit und derin allen frühern Jahrhunderten gehaltenstenGleichförmigkeit zueigneten. VarillgS, Mann-st ourg und Böffnet, suchten die Protestantendurch .Geschichtsbücher zu überweisen, wie un-sauber der Ursprung ihrer Secte, wie feindseligihr Abfall, insbesondre auch wie veränderlich,ungleich und schwankend ihr Lehrbegriff vom An-beginn her gewesen sey. Der sanfte und süßeFlechier aber hielt seinem Könige in dem Lebendes Kaisers Theodosius und des Cardinals Li-mcneS einen Spiegel vor, in welchem er die