schwarzem Untergrund einen das Schild in der Mitte trennenden goldenenQuerbalken. Als Helmkleinod hat es zwei in denselben Farben, wie dasSchild, geteilte Büsfelhörner mit rotem Beutelstand, d. i. ein auf derKante stehendes rotes Kissen mit goldenen Quasten. Das das Wappenumgebende Laubwerk ist ebenfalls schwarz und gold. Die Vorderseitensind gold und die teilweise umgestülpten und deshalb sichtbaren Rückseitenschwarz. Als der bayerische Ministerpräsident, Krafft Freiherr vonCrailsheim 1900 in den erblichen Grafenstand erhoben wurde, mußtedas von ihm zu führende Wappen eine kleine Aenderung erfahren, wobeijedoch das schöne Wappenschild unberührt blieb und nur Schildhalterund Wappenmantel hinzugefügt wurden. Die Blasomierung des Wappensdes Grasen von Crailsheim ist folgende:
In Schwarz ein goldener Balken. Auf dem mit schwarzen goldenenDecken gezierten, gekrönten Turnierhelm zwischen zwei wie das Schildgezeichneten Büffelhörnern ein aufgerichtetes, auf einer Kante stehendesrotes Kissen mit goldenen Quasten. Schildhalter sind zwei einfuß stehendewiedersehende goldene Löwen. Das ganze Wappen umgibt ein hermelin-gefütterter, purpurner Wappenmantel, welcher oben von einer neunperligengräflichen Krone zusammengehalten wird.
Die Devise der Herren von Crailsheim ist der herrliche bedeutungs-volle Sinnspruch: Laaäsrs priuoixi, c^uocl oxortst, nmlti laboris est —den Fürsten richtig zu beraten, ist schwierig.