Capitel 16.
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seyn, sondern will es also klar machen, daß ihrs sehr wohl verste-hen und sehen sollet, was es sey, so ich euch jetzt immer gesagthabe von meinem Vater. Solches ist also geschehen, da er baldnach seiner Auferstehung ihnen klarlich verkündiget und durch das-selbe Wcrck der Auferstehung gezciget, daß diß des Vaters Willeund Meynung gewesen wäre, und also geschehen müßte, wie vonihm geschrieben stünde, daß er durch Leiden und Tod in seineHerrlichkeit ginge und das Reich einnähme zur rechten Hand desVaters, und das Evangelium predigen liesse in der Welt, Busseund Vergebung der Sünde, wie er, Luc. 24, 47., sagt.
26. An demselbigen Tage werdet ihr bitten in meinem Namen.
Wenn ihr nun werdet haben (spricht er) die klare Offenba-rung und Verkündigung (davon jetzt gesagt ist), und dieselbigeim Glauben fasset- so wird sich alsdenn auch diß Stück finden,das da heißt- in meinem Namen beten. Denn diese zwey Stücksind der Christenheit verheissen, Zoel 3, 1. und Zachar. 12, lo.,daß Gott nach der Auferstehung Christi wolle ausgiessen auf al-les Fleisch von seinem Geist, der da soll heissen ein Geist derGnaden und des Gebets. Darum, wie ihr werdet haben denGnadengcist ,j. dadurch ihr unterrichtet werdet, was des VatersWille scy)?und was er durch mich ausgerichtet und euch gegeben:so werdet ihr auch haben den Geist des Gebets, daß ihr werdetkönnen ihn von Hertzen «nruffen in meinem Namen.
26. 27. Und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euchbitten will. Denn er selbst, der Vater, hat euch lieb,darum, daß ich von Gott ausgegangen bin.
Das ist nach dem Valete und guter Nacht (darob er vielWorte machet, wie sich gute Freunde unter einander pflegen zuletzen,) schier ein starcker neuer Anfang. Denn er kanns nichtlassen vor grosser Liebe, so er zu den Jüngern hat, er muß dasauch hingn hängen. Ich sage nicht, (spricht er,) daß ich füreuch beten will, sondern ihr weroet selbst beten-, denn er selbst,der Vater, hat euch lieb w. Haben wir doch jetzt und bisherimmer gehöret, daß wir nicht können vor Gott kommen und keinGebet thun ohne diesen Mittler, welcher vom Vater dazu gesandtist, und unser Bitten allein durch sei.ne Person und in seinemNamen müsse gehen, wo es soll Gott gefallen; wie spricht erdenn hier, daß er nicht will für sie bitten? Gerade, als dürftensie sein nichts dazu, und uns selbst gar gegeben diese Ehre, Rechtund Macht.
Antwort- Ja, es stehet aber eines dabey, das mußt du auch
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