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Vorrede auf die Offenbarung St. Johannis.
ihm selbst verborgen, daß er seine Heiligkeit und Tugend nichtsiehet, sondern eitel Untugend und UnHeiligkeit siehet er an sich.Und du grober Klügling wolltest die Christenheit mit deiner blin-den Vernunft und unsaubern Augen sehen?
37. Summa, unsere Heiligkeit ist im Himmel, da Christusist, und nicht in der Welt, vor den Augen, wie ein Kram aufdem Marckte. Darum laß Aergerniß, Rotten, Ketzerey und Ge-brechen seyn und schassen, was sie mögen. So allein das Wortdes Evangelii bey uns rein bleibet, und wirs lieb und werth ha-ben, so sollen wir nicht zweifeln, Christus sey bey und mituns, wenns gleich aufs ärgste gehet, wie wir hier sehen in diesemBuche, daß Christus durch und über alle Plagen, Thiere, böseEngel dennoch bey uns mit seinen Heiligen ist und endlich oblieger
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