Atta Troll.
Neben mir schritt der Laskaro,
Blaß und lang wie eine Kerze!Niemals spricht er, niemals lacht er,Er, der tote Sohn der Hexe.
Ja, es heißt, er sei ein Toter,Längst verstorben, doch der Muttsr,Der Uraka, ZauberkünsteHielten scheinbar ihn am Leben. —
Die verwünschten Tempeltreppen!Daß ich stolpernd in den AbgrundNicht den Hals gebrochen mehrmals,Ist mir heut' noch unbegreiflich.
Wie die Wasserstürzs kreischten!Wie der Wind die Tannen peitschte,Daß sie heulten! Plötzlich platztenAuch die Wolken — schlechtes Wetter!
In der kleinen Fischerhütte,
An dem Lac de Gobe fandenWir ein Obdach und Forellen;
Diese aber schmeckten köstlich.
In dem Polsterstuhle lehnte,
Krank und grau, der alte Fährmann.Seine beiden schönen Nichten,
Gleich zwei Engeln, pflegten seiner.
Dicke Engel, etwas flämisch,Wie entsprungen aus dem RahmenEines Rubens: goldns Locken,Kerngesunde, klare Augen,
Grübchen in Zinnoberwangen,Drin die Schalkheit heimlich kichert,Und die Glieder stark und üppig,
Lust und Furcht zugleich erregend.
Hübsche, herzliche Geschöpfe,Die sich köstlich disputierten:
Welcher Trank dem siechen OheimWohl am besten munden würde?