Atta Troll. LI
„Mich verletzte stets am meistenJenes sauersüße ZuckenÜm das Maul — ganz unerträglichWirkt auf mich dies Menschenlächeln!
„Wenn ich in dem weißen AntlitzDas fatale Zucken schaute.
Drehten sich herum entrüstetMir im Bauche die Gedärme.
„Weit impertinenter noch,
Als durch Worte, offenbart sichDurch das Lächeln eines MenschenSeiner Seele tiefste Frechheit.
„Immer lächeln sie! SogarWo der Anstand einen tiefenErnst erfordert, in der LiebeFeierlichstem Augenblick!
„Immer lächeln sie! Sie lächelnSelbst im Tanzen. Sie entweihenSolchermaßen diese Kunst,
Die ein Kultus bleiben sollte.
„Ja, der Tanz in alten ZeitenWar ein frommer Akt des Glaubens;
Um den Altar drehte heiligSich der priesterliche Neigen.
„Also vor der BundesladeTanzte weiland König David;
Tanzen war ein Gottesdienst,
War ein Beten mit den Beinen!
„Also Hab' auch ich den TanzEinst begriffen, wenn ich tanzteAuf den Märkten vor dem Volk,
Das mir großen Beifall zollte.
„Dieser Beifall, ich gesteh' es,
That mir manchmal wohl im Herzen;
Denn Bewundrung selbst dem FeindeAbzutrotzen, das ist süß!