sich dem Lichte nahe befinden. Die beiden Giebelscicen des Hauses sind mitFenstern versehen, damit von allen Seiten Licht einfallen kann.
Was die Konstruktion der einzelnen Theile des Gebäudes betrifft, so ist dieseganz dieselbe, welche schon früherhin beschrieben worden ist. Es versteht sich übri-gens von selbst, daß über den Kanälen an den Wänden des Hauses wie gewöhn-lich Bretter angebracht werden können, worauf kleinere Kasten mit Wasser-- oderwideren Pflanzen zu stehen kommen. Da hier die flachliegenden Fenster bis zurHinterwand reichen, so sind an letzterer noch Knaggen mit übergelegten Bretternanzubringen, worauf sich ebenfalls Töpfe mit Pflanzen stellen lassen, denen es dortan Licht nicht fehlen wird. Wird das Gebäude tiefer wie das gezeichnete, aberdoch nicht tief genug, um ein Satteldach nothwendig zu machen, so entsteht, wieschon früher bei andern Gewächshäusern gezeigt worden, eine Nische an der Hin-terfronte, die am besten nach einer elliptischen Linie zu verschalen ist. Die Stiele,welche den Träger unterstützen, würden alsdann, um am wenigsten zu hindern, aufkleine vorgemauerte Pfeiler der Wand, welche die Cisteme trägt, zu stehen kom-men, wie aus IckZ. L. ck'-ck«. VI. ersichtlich ist. Alsdann kann aber die Hintcr-wand, wegen Mangel an Licht, nicht mehr so zweckmäßig zur Aufstellung vonPflanzen benutzt werden. Diese Wand ist sehr zweckmäßig von gesprengtenFeldsteinen mit offenen Fugen und fclsenartig zu mauern, um Farrenkräuter, Aroi-deen und andere dahin gehörige Pflanzen anzubringen. Sie gedeihen an diesemStandorte ganz außerordentlich und dienen zugleich als Dekoration des Hauses.
Um jeder Wasser- oder Sumpfpflanze die ihr eigenthümliche Erde geben zukönnen, kann der innere Raum des Wasserkastens oder der Cisteme in Fächer vonII — 2 Quadratfuß abgetheilt werden. Dies läßt sich indessen auch durch un-mittelbares Einsenken der Töpfe bewerkstelligen und man hat es bei diesem Ver-fahren ganz in seiner Gewalt, den Topf mit der darin befindlichen Pflanze höherund tiefer zu stellen, je nachdem es für die Pflanze erforderlich ist.
Die Füllung des Bassin geschieht am bequemsten durch einen außerhalb desHauses befindlichen, aber nicht weit entfernten Brunnen, und wenn die Cistemeeinmal gefüllt ist, ist es wohl selten nothwendig, das Wasser daraus ganz abzulas-sen und zu erneuen, sondern es wird nur nothwendig sein, dies theilweise zu thun.Befürchtet man, daß das frisch hinzugefüllte Wasser zu kalt sei und den Pflanzen