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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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daß die vorderen Stiele a K k'iA. 45. A etwa 2 Fuß hoch und die HinterenStiele cl c um 6 Zoll höher werden. Diese Stiele werden in Entfernungen von4 zu 4 Fuß in die Erde gegraben, und darauf werden die horizontalen Latten Iund in, in der Ansicht l^. 45. L mit 1 in und n o bezeichnet, gelegt. Ueberdiese Latten werden schwache 1 Zoll starke Stäbe in einer Entfernung von 1 Fußzu 1 Fuß genagelt, so daß die Oberfläche eine sanfte Neigung nach Suden er-hält. Zur mehreren Haltung werden die Stiele noch durch übergeschnittene Lat-ten in der Hälfte ihrer Höhe verbunden, wie aus der Ansicht hervorgeht. In derMitte eines solchen Spaliers wird der Stamm des Pfirsichbaumes gepflanzt, dieZweige durch die Latten gezogen und oberhalb derselben horizontal ausgebreitet lindangebunden. Die Erfahrung hat gelehrt, daß diese Spaliere sehr zweckmäßig sind,denn die Früchte reifen nicht allein daran früher, wie an den senkrecht stehenden,sondern sie sollen auch an Wohlgeschmack gewinnen. Ferner erleichtern auf solcheArt gezogene Bäume das Beschneiden und Raupen, so wie das Einsammeln derFrüchte und haben auch das sehr Vortheilhafte, daß sie nicht, wie die stehendenSpaliere, entweder an Mauern, die das Grundstück begrenzen, gezogen werdendürfen, oder, wenn sie in der Mitte des Gartens angelegt werden, die dahinterstehenden Pflanzen beschatten. Den größten Vortheil gewährt diese Art vonSpalieren aber dadurch, daß die daran gezogenen Pflanzen, es mögen nun Pfirsich-bäumc oder Wcinstöcke sein, leichter gegen den Frost zu schützen sind, wie die ansenkrechtem Gitterwerk befindlichen und daß mit geringer Mühe und wenigen Um-ständen die ganze Vorrichtung in eine Art von Treibhaus verwandelt werdenkann. Es ist dazu weiter nichts nöthig, als daß in Entfernungen von 8 Fußetwas stärkere Stiele von vielleicht 6 Zoll ins Quadrat e 5 und A li k'-A. 45. ^eingcgraben werden, die um 6 — 8 Zoll über das Spalier hervorragen und anden Seiten Falze erhalten, in welche Bretter eingeschoben werden können. So-bald es die Witterung erfordert, werden die Bretter eingelegt und Erde oderDünger davor geschüttet, auf die vorragenden Köpfe oder Stiele aber etwas stär-kere Latten oder besser Stollenholz genagelt, und die Oberfläche des Spaliers ent-weder mit Brettern, Matten oder am besten mit Mistbcetfenstern belegt, welcheauf den oben bezeichneten Latten ihr Auflager finden. Ein so behandeltes Spalierhat nun völlig die Form und Eigenschaft eines gewöhnlichen Mistbeetes und der

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