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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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lichen an Inhalt ausmacht. Die Anlage der Feuerung ist hier, wie aus demGrundrisse hervorgeht, so getroffen, daß der Ofen an der Vorderwand seine Stelleerhält, und der Heitzraum an den Giehclenden des Hauses eine Art von Vorkam-mer bildet, durch welche der Eingang zum Hause angebracht ist. Diese Art, denHeitzraum zu legen, hat das Gute, daß dadurch von außen her ein doppelter Ver-schluß für das Haus bewirkt wird, welcher dem Zusammenhalten der Wärme be-trächtlichen Vorschub leistet. Da der Kanal, des Eingangs wegen, nicht in derErde zu liegen braucht, so darf der Ofen auch nicht mehr versenkt werden, wiedies zur Anbringung des Aschenfalls erforderlich ist. Der Kanal senkt sich nurbei der Scheidewand in der Mitte des Hauses und braucht auch nur hier mitfernen Platten bedeckt zu werden, Im Profil 42. e. ist der Ofen undein Theil des Kanals vorgestellt, dagegen sind aber die Pflanzcngerüste weggelassen,um die Zeichnung nicht zu verwirren.

Der Wunsch, Sonnenwärme möglichst zu coneentriren und dem Hausezu Gute kommen zu lassen, hat zu noch anderen Vorschlägen, die Form des Hau-ses betreffend, Anlaß gegeben. Darunter gehört, dem Hause zwar eine rundeForm zu ertheilen, statt zur Glaswand aber die convcxe, dazu die concave Seitezu wählen. Man glaubte Hierdurch zu bewirken, daß die von den senkrecht stehen-den Fenstern zurückgeworfenen Sonnenstrahlen von den gegenüber liegenden Fen-stern aufgefangen werden sollten, und daß überhaupt die Wärme in der eingebo-genen Form, welche das Haus bildet, sich ansammlen und nicht so leicht verstie-gen kann. Wenn dieser Zweck auch wirklich durch die angegebene Figur desHauses erreicht werden könnte, wie dies nicht, oder wenigstens nur sehr unvollkom-men der Fall ist, so ist doch in anderer Hinsicht diese Form ganz verwerflich.

Es sei lad. III. 43. der Grundriß, liA. 43. L der Aufriß eines solchenHauses, so ist leicht einzusehen, daß nur eine kurze Zeit des TageS, nämlich umdie Mittagsstunde herum, sämmtliche senkrechte Fenster auf einmal von der Sonnebeschienen werden können. Dies ist indessen noch der geringere Nachtheil, aberes wirft der sich ausbiegende Theil auch einen Schatten ans die andern Theiledes Hauses — mit Ausschluß der Mittagsstunde — welcher viel schädlicher fürdas Gedeihen der Pstanzen, als bloße Abwesenheit des Sonnenlichtes ist. Berück-sichtiget man, daß in den kürzesten Tagen die Mittagshöhe der Sonne nicht über

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