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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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erhalten sollen, so ist die Einrichtung kaum anders zu machen, als wie sie in derZeichnung dargestellt ist. Man thut in diesem Falle wohl, um dem Hause mög-lichst Licht zu verschaffen und ihm nicht durch die Bedachung des Salon einenbedeutenden Theil davon zu entziehen, wenn man das ganze Sparrwerk aus Guß-eisen anfertigen und mit Glas verschen läßt, da hölzerne Sparren, ihrer größerenStärke wegen, den Lichtcinfall hindern.

Zum Verglasen eines solchen Zeltdaches ist aber das gewöhnliche Fenster-glas nicht anzurathcn, vielmehr wähle man lieber dazu das, freilich theurere, soge-nannte Doppclglas, welches bei weitem stärker und dem Zerbrechen nicht so leichtunterworfen ist, wie das dünnere gestreckte Glas. Das Einsehen der Scheibenin eiserne Sprossen ist ohnehin mühsamer, als in Holz, und da die Arbeit obenkm Dache geschehen muß, so wird sie hicdurch noch weitläuftiger. Ucbrigcns müs-sen die Scheiben ebenso, wie früher gedacht, übereinander greifen, damit dem Ein-regnen möglichst vorgebeugt wird. Das Einlegen der Fensterscheiben zwischen ei-serne Sparren oder Sprossen muß mit großer Vorsicht geschehn; begreiflich kannVom Verstiften der Scheiben die Rede nicht sein, da das Einbohren von Ocffnun-gen in die Sparren unendlich mühsam sein würde. Die Sparren erhallen dahernur einen Falz, worin die Glastafeln liegen, und werden mit gewöhnlichem abergutem Glaserkitt, dem etwas, jedoch nur sehr wenig, Silberglätte Hinzugesetzt seinmuß, verstrichen.

Je nachdem der zu überspannende Raum groß ist, müssen die Sparren mehroder mindere Stärke, aber jedesmal die in 41. vorgestellte Form erhalten.Es sei nämlich die Stärke ad des Sparren 1^ Zoll, so werden die Falze acund Ab> ^ Zoll breit und rag-m über die Glastafeln a e und d k etwa um Zollvor. Die Linien a A und d d würden die Verkittung andeuten und die Höhedes Sparren i 1 beträgt ungefähr 3 — 4 Zoll. Unter allen Umständen muß derSparren nach unten zu spitz, am besten nach einer abgerundeten Linie a 1 und d I,zu laufen, um möglichst wenig Schatten zu geben. Da, wo die flachliegendcnFenster des Treibhauses sich gegen die Seitenwände des Saales anlegen, entstehtdas Dreieck adc, di». 49. e., welches man ebenfalls mit Glas versehen muß,um Schatten zu vermeiden. Die Kehle ad ist dem Gebäude sehr nachthcilig,aber nicht zu umgehen, daher die Anlage in dix. 39. den Vorzug verdient. Macht