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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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von Gußeisen. Das letztere Material ist zwar das zweckmäßigste, wenn die Kanälein der Erde liegen, aber, wenigstens für Berlin, auch das kostspieligste, und gewöhnlichwerden daher die Kanäle mit Fliesen gefertigt, mit Ausnahme derjenigen Deckplatten,welche zum Daraufgehen dienen sollen, die von Gußeisen genommen werden müssen.Man kann zwar auch die Deckplatten von Sandstein nehmen, da aber diese nichtleicht unter 2z bis 3 Zoll stark gemacht werden dürfen, wenn sie dauerhaft seinsollen, so verschlucken sie viel Hitze und erwärmen das Haus nur langsam.

Was die Konstruction der Kanäle anbetrifft, so wollen wir mit Beschreibungderjenigen, welche ganz in die Erde zu liegen kommen, den Anfang machen.

Es sei I. biA'. 17. a I, die Oberfläche vom Fußboden des Treibhauses, so wichdie Anlage des Kanals in folgender Art geschehen: Wenn die Sestcnwände aus Fliesenbestehen sollen, so können diese nur 10 Zoll hoch, als das Maaß der Fliese, werden;unter diese, den Boden des Kanals bildend, kommt eine doppelte Schicht Dach-steine zu liegen, die mit ihrem Futter von Lehm auf 2 Zoll stark zu rechnenist; diese Dachsteine werden durch, auf die Hohe Kante gestellte, Mauersteineunterstützt, die 10 Zoll von Mittel zu Mittel, quecr unrcr dem Kanal fort-gehen, wie in IM. 18., welche den Grundriß des Kanals vorstellt, durch 1 imangedeutet ist. Rechnet man zur Stärke der eisernen Deckplatte ? Zoll, so würdedie ganze Höhe des Kanals c ck biA. 17. 17z Zoll betragen, wenn nämlich derStein auf der hohen Kante unterhalb der Dachsteine zu 5 Zoll angenommen wird.Sind 17. die Seitenwände des Kanals, so wird auf beiden Sekten

desselben, 4 Zoll von den Wänden ab, eine z Stein starke Mauer aufgeführt.Hierdurch bildet sich längs des ganzen Kanals ein Raum, der erwärmt wird, unddie Wärme durch die in der eisernen Deckplatte angebrachten Ocffnungen in dasGebäude einströmen läßt. Diese Lufträume sind sehr nützlich, weil sonst die Wärmevon den Scitenwändcn sich nur dem Erdreich mittheilen, und für den innern Raumdes Hauses verloren gehen würde. Diesem würde alsdann nur diejenige Wärmezugeführt, welche durch die eiserne Platte, so weit solche unmittelbar über demFcucr<Kanal ^ 18. liegt, ausströmt. Ist der Erdboden fest, oder kann erdurch Stampfen einige Festigkeit erhalten, so bedürfen weder die Seitcnmauern e kund c cl IttA. 17., noch die quecr durchgehenden Maucrstcknstrccken c> c> I'ig. 17. undIm 18. eines Fundaments. Ist der Erdboden aber locker, so muß man diese