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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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betrachten zu wollen; es wird alsdann nicht befremden, manche künstlicheVorrichtung nur erwähnt zu finden, ohne in eine weitere Beschreibungeingegangen zu sein. Dahin gehört z. B. die Erwärmung der Treibhäu-ser durch Dämpfe, welches Verfahren in England häufig angewendetwird und dort bei großen Anlagen auch sehr zweckmäßig sein mag, hieraber sich schwerlich verzinsen würde, so wie überhaupt hierüber uns nochErfahrungen mangeln. Eben so ist die genauere Beschreibung der, inEngland oft vorkommenden, ganz von Eisen construirten, Gewächshäuser,als für uns viel zu kostspielig, Übergängen, und mehrere künstliche Hei-tzungöarten besonders zur Erwärmung der warmen Beete, find nicht er-wähnt, weil für den glücklichen Erfolg nicht einzustehen ist. Nimmt manferner daraus Rücksicht, daß sehr zusammengesetzte und künstliche Anlagenauch einer sehr aufmerksamen Behandlung bedürfen, wenn sie nicht ver-unglücken sollen, »nd daß Privatpersonen, für welche diese Blätter beson-ders bestimmt sind, nicht immer darauf rechnen können, daß sie ihrenAnlagen zu Theil wird, so glauben die Verfasser noch mehr gerechtfertigtzu sein, wenn sie nur bei den praktisch bewährt gefundenen Anlagen ste-hen geblieben sind.

Leicht wäre es gewesen durch Anführung mehrerer Beispiele, wie dieseoder jene Anlage Abänderungen unterworfen werden kann, oder durchBeschreibung schon bestehender Anlagen, die Bogenzahl der vorliegendenSchrift zu vermehren. Die Verfasser sind aber der Meinung, daß wenndie Grundsätze feststehen, wonach eine oder die andere Einrichtung ge-schehen muß, nichts leichter ist, als sie einer oder der andern Oertlichkeit,Lage und Ansicht anzupassen; deshalb glauben sie, es bei dem, was ge-liefert ist, bewenden lassen zu können.

Sie übergeben demnach diese Bogen den Handen des Publikums,in der Hoffnung, nicht etwas ganz Ueberflüssiges geleistet zu haben undmit dem Wunsche, daß auch andere Sachverständige dadurch angeregtwerden mögen, ihre besseren Ersahrungen über den in Rede stehendenGegenstand zur allgemeinen Kenntniß zu bringen.

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