Druckschrift 
Über den Schwefelalcohol
Entstehung
Seite
13
Einzelbild herunterladen
 

13

weicht ganz von demjenigen, welcher /ichauf den Gängen der Urgebirge findet, ah.Er belicht aus .Schwefel, Eilen und Koh-Icnltoir. Der letztere Gehalt ift nicht ein-gemengl, fondern iMifchungstheil; dennin den reinen Stücken erkennt man fei hüdurch das Mierofcop keine eingcmenglcBraunkohle, von welcher er übrigens um-hüllt und oft mit Streifen derfelben durch-zogen il't. Er itl ungemein verwitterbar,fo dafs er nach etwa Jahresfriü völlig zufchwefclfaurcm Eifenoxydlil zerfallen ifi.

Bey dem Glühen aus einer irdenen Re-torte giebt das Pfund cölln. Gewicht imDurchfebnitt l Unze 2 Drachm. Medicinal-gcwicht fiülfigen Kohlenlchwefel: ferner5Drachm. eines feilen Schwefels, w'dcher

Schichtmeifter S ch u b e r t auf dem Braun-kohlenwcrke Olbersdorf bey Zittau,welcher mich gefällig!! mit mehreren Cent-nern dicies Minerals verfehen hat; welchesich der gütigen Verwendung meines ge-fchätzten Freundes, des Herrn Bergcommif-fionrath Kühn, verdanke.