samkeit ein neuer Hebel geworden ist, die Gemüther der Menschen»um eigenen Heil und zur Unterstützung des allgemeinen Wohls zu len-ken. Aber auch hievon abgesehen und mit Verzichtlcistung auf die hö-here Bcredrsamkeit, ist die Kunst des mündlichen Bortrags, sowohlvorbereitet als, und noch mehr, aus dem Stegreife, in so vielen Ver-hältnissen eine unentbehrliche, ja höchst wichtige Gcschicklichkcit geworden,daß es nur Verwunderung erregen bann, wenn so viel wie gar nichtszu ihrer Erwerbung geschieht. Wir empfehlen daher diese Uebersctzung,die im Ganzen sehr gur gerathen ist, zum Studium,
Zu einer zarten und sinnigen Weihn achts- und Neu-»zahrsgabc eignen sich vorzüglich die
Bilver der Liebe.
Ein Geschenk für schöne Seelen von A. Gebancr. Zweitevermehrte Auflage. Mit 1 Kupfer. Geb. Preis 1k Gg.oder 20 Sg. od. 1 Fl. 12 Kr.
„Diese Bilder sind nichts Gemachtes, sondern freye Ausströmun-gen eines von hiebe bewegten Gemüths" — sagt der Verfasser, undder Nee. im Morzenblatt fügt hinzu - „Frömmigkeit und Liebe, diesevon jener rein gewaschen, wie das Kleid des Schwanes, jene von die-ser erwärmt, belebt und beflügelt, wie der Tagfalter vom Lenz: dasist der Charactcr dieser Ausströmungen"
Er »Deckungen zur Andacht
in den heiligen Tagen der Einsegnung und derersten Abendinahlsfeier gebildeter junger Chri-sten. Von I. P. Huiideiker. 1 Thlr. 12 Ggr. oder 1 Thlr.
15 Sgr. oder 2 Fl. 42. Kr.
Dieses Buch bricht in unserer nicht kärglich ausgestatteten »seeli-schen Literatur für Konfirmanden, eine neue Bahn auf eine in derThat sehr empfehlungswürdige Weise. Der Verfasser desselben, welchersich beinahe fünfzig Jahre mit der Erziehung von Jünglingen aus ge-bildeten Ständen beschäftigte, und in den letzten zwanzig Jahren seinespädagogischen Wirkens, als Vorsteher der Erziehungsanstalt zu Ve-chetde bei Braunschweig, seine Zöglinge auf die kirchliche Einsegnungund erste Abendmahlsfeicr vorzubereiten hatte, bemerkte, daß inancheseiner Konfirmanden nach vollendetem Religionsunterrichte nicht rechtwußten, womit sie sich in den eintretenden heiligen Tagen in religiöserHinsicht beschäftigen und in der Still- der Einsamkeit unterhaltensollten. Diese Bemerkung führte ihn auf den Gedanken, eine Schriftauszuarbeiten, welche, ohne ein eigentliches ErbauungS- oder Andachts-buch zu seyn, dennoch dem Zöglinge der Religion, in den heilig«,,