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An Alle Christen, welche an das tausendjährige Reich Christi und die Zeitrechnung desselben glauben, oder nicht glauben : eine Abhandlung, veranlaßt durch die ... 1824 ersch. Auslegung d. Offenbarung Johannes, von ... Rühle v. Lilienstern zu Dillenburg
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Tode Christi oder, wie mehrere wollen, sogar erst mitder Z e r st ö r u n g Ic r u s a l c m s zu Ende gehen sollenin beiden Fällen eine große Menge von Jahren, (im erstenmehr als 6s), in andern sogar mehr als 100) zu viel her-auskommen, und also die Weissagung, in Ansehung der be-stimmten Zeit, nicht zutrifft. Die Auflösung, welchemehrere dadurch versucht, und welche Sie auch adoptirt ha-ben, daß sie die Jahre, in welchen das Bauen sistirtund verhindert gewesen, von der sonst viel zu großenSumme von Jahren abziehen wollen, thut mir nach allenErwägungen kein Genüge, und erscheint mir ebenfalls nichtanders, als ein herbeigeholter Nothbehclf, um nur auf dieRechnung zu kommen, und sie zutreffend zu machen. Dennder Text enthält keinen Grund, nicht einmal den geringstenWink zu dieser Subtractions-Procedur. Vielmehr ist dasGegentheil vorgeschrieben. Denn der Leser ist simpllcirel-,und ohne alle Beschränkung, bestimmt angewiesen, daß erdie Jahre »von der Zeit an, wo der Befehl zur Wiedcr-aufbauung Jerusalems ausgehet» bis ans die und dieZeit (nach einigen bis auf den Tod des Messias, nachandern bis auf die Zerstörung Jerusalems durch die Römer) rechnen soll. Hier ist durchaus kein Vorbehalt von ir-gend einer dabei vorzunehmenden besonderen Modifikationder Zählnng, durch Subtraktion dieser oder jener Zeitthcile,zwischen dem genannten Anfangs - und Endpunkte der g a n-zen Zeit, oder durch Abrechnung der zwischen eintretendenBaustillstauds-Jahre von dem ganzen Zeiträume der70 Jahrwochen.

Das hätte aber doch, wie mich dünkt, nothwendigbemerkt wenigstens genugsam angewinkt werden müssen,wenn das die Meinung, oder die Absicht des Engels war,und wir in der Folge nicht zweifelhaft und irre werden soll-ten. ES gehören also nach dem Texte, alle Jahre, die