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Gottes. Es kann und wird kein anderes Jahrsey n, als das 7l)0l)ste, welches alles endet. Dennich werde ihm sagen: Daß das dir, nach deinen Ansichtenund Voraussetzungen, so gewiß ist, oder daß du es ehrlichso glaubst, und dich darin erbauest, bezweifle ich nicht imgeringsten. Vielen ist frühcrhin ein anderes Jahr unsererZeitrechnung gerade eben so gewiß und erbaulich gewesen.Aber deine subjcctive Ueberzeugung ist kein Beweis für dieobjective Wahrheit der Sache. Du kannst das nicht mitGewißheit wissen. So wenig wie ich sagen kann: Es istgewiß nicht so, es kann durchaus nicht so seyn; ebenso wenig kannst du sagen: Es ist wahrhaftig so, undes muß durchaus so seyn. Und da Gott, laut seinerOffenbarung, nicht gewollt hat und nicht will, daßdu es bestimmt wissen sollst: so wirst du dich, meines Be-dünkens, immer irren, wenn du noch so viel rechnest undnoch so fest und lebendig glaubst, jetzt habest du es gefunden,und das Räthsel sey nun mathematisch gelöst. Denn Gottesewige Weisheit sieget doch immer über aller Menschen Weis-heit und Kunst. Und wenn uns einmal, nach seinen erha-benen Zwecken, nicht gebühret, Zeit und Stunde der Zukunftdes göttlichen Menschensohns zu wissen, und der Vater sieseiner Macht vorbehalten hat, so werden alle Sterbliche,durch alles Suchen, Forschen, Vergleichen, Combiniren undRechnen, ihm nie hinter sein Geheimniß kommen.
Doch lassen wir für einmal die Ungewißheit jenes erstenFundaments dahin gestellt seyn, und nehmen wir einstweilenan, a!s sey gegen die vorausgesetzte bestimmte 70WährigeWeltdaucr nichts einzuwenden, oder als sey sie eine ausge-machte Sache: so wird es doch nach der Beschaffenheit derchronologischen Daten pure unmöglich seyn, mittelst derselben