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den Gegenstände einen zu großen scheinbaren Durchmesserbeilegen*), aber wenn man bedenkt, daß die nach demVerschwinden der Sternschnuppe selbst vst noch lange sicht-bar bleibenden Schweife bei ihrem matten Lichte gewiß nichtdiese Art von Tauschung hervorbringen, so wird man docheine sehr erhebliche Größe für manche dieser Meteore zuge.stehen, und namentlich die Berechnung für den Schweif beikw. 43. als hinreichend sicher ansehen können.
Dieser Schweif bleibt zuweilen mehrere Secunden langnach dem Verschwinden der Sternschnuppe sichtbar, ja ichhabe einmal bei einer Feuerkugel, die im ganzen nördlichenDeutschland am 23. Oct. 1806. gesehen ward, ihn über 6Min. nach dem Verschwinden derselben noch gesehen.
6. Unsre jetzigen Beobachtungen zeigen ferner, daß dieSternschnuppen, welche schnell nach einander erscheinen, we-nigstens zuweilen ziemlich in derselben Gegend sind; dieseswar mit 1^1'. r5- und 16., Hin. 5r. und 52., löo. und6r. der Fall. Daß aber zwischen denen, die an einemAbende erscheinen, irgend eine Uebereinstimmung Statt finde,mochte sich wohl nicht behaupten lassen, da die Tafel überdie Höhen der einzelnen zeigt, daß an einem und demselbenÄbcnde Sternschnuppen in sehr verschiedenen Höhen erschie-nen. Zu bemerken ist indeß, daß uns an einem der Beob-achtungstage, nämlich am 11. August, eine gewisse Ueber-einstimmung in den Richtungen der Sternschnuppen auffallend
*) Wenn man z. B. ein am Horizonte in 2 Meilen Entfernung ste-hendes Gewitter beobachtet, so wird man leicht geneigt sei», denBlitzstrahlen einen scheinbaren Durchmesser von ifMin. zuzuschreiben;aber ein so breit erscheinender Strahl müßte iZ Fuß im Quec^schnitt haben, was bei den Blitzen bekanntlich lange nicht Staltfindet.
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