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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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Es ist Wahrheit dein Wesen, wie am Gerechten das

Blicken,

Hin nach den Falten des eigenen Herzens, ist lauter

Entzücken.

Dn entlarvest heuchelnde Lüge; wie, vor dem steigend

Rathenden Mvrgen, weichet des Nacht-Thiers lauerndes

Schleichen;

Wie, vor buntgefiedertem Chöre jubelnder Haine,

Schweigt der Schrcckcnsruf auS Ruinen nachtgrausig

umflattert;

Wie, vor dem Worte des Glaubens, erfasset in De-muth, zerstiebt der

Bau stolz aufgeführt vom Sophisten. Wahr ist dein

Wort, so

Wahr, wie des Reuigen Beichte. Ohne Falsch ist dein

Blick; ganz

Wie der Tochter Blick, hangend am Auge der forschen-den Mutter.

Sinn und Eebehrde sind Ein's dir; wie Zwey der Liebe

nur Eins ist.

2. Lob der Größe der Mathematik").

Dein Reich ist der Raum der Raume, und endet

noch da nicht.

Wo die Winzigkeit deS AtomS nicht mehr fassen die Sinne.

*) In wie fern sich Mathematik auf Betrachtungen, nichtbloß der somatifchcn, sondern auch der ideellenSphäre des All-Lebens und Waltcns, anwenden lasse,und zwar nach meiner eigenthümlichen para l-lclistrenden Methode, dieß habe ich in der